Political Correctness

 

Die neue Inquisition: Politische Korrektheit als Ersatz für Hexenverfolgung

Die politische Korrektheit ist wie eine Krankheit, die immer mehr Menschen befällt. Doch politische Korrektheit hat nichts mit Religionen zu tun. Bei näherer Betrachtung dient sie in Europa heute als Ersatz für die Hexenverfolgung.

Österreichische Muslime sind derzeit wütend auf Lego. Die Liste der Vorwürfe ist lang: Deren Palast samt dazugehörigem Turm sei eine Kopie der Moschee Hagia Sophia in Istanbul!!!, die in Wahrheit zuerst und ursprünglich mal eine christliche Kirche war.

Die „politische Korrektheit“ grassiert derzeit allerdings nicht nur unter Muslime. Der Thienemann-Verlag streicht jetzt in vorauseilendem Gehorsam das Wort »Negerlein« aus dem Buch Die kleine Hexe von Otfried Preußler. Mehr als 50 Jahre stand das Wort »Negerlein« in dem Buch. Viele Leser finden die Selbstzensur lächerlich.

Auch »Rothaut« darf man jetzt nicht mehr sagen. Dabei geht es nicht nur um Karl May. Die Liste mit angeprangerten Büchern ist lang, die des vorauseilenden Gehorsams leider auch.

Wie irre wir sind, zeigt uns Dr. Specht in einem Beitrag über die politische Korrektheit, der wohl heute nicht mehr im mit Zwangssteuern finanzierten öffentlich-rechtlichen Propaganda-Staatsfernsehen gesendet werden dürfte.


Unser Lehrer Doktor Specht – Zum Thema »Political Correctness«

Der Irrsinn wird deutlich, wenn man eine dänische Mohammed-Karrikatur 2006  ins Verhältnis setzen würde zu erlittenen Schäden an Gesundheit und mehr als 150 Menschenleben weltweit. Oder ein „Schmähvideo“ im vorigen Jahr, – bei den wochenlang anhaltenden Unruhen starben etliche Menschen.

Vielleicht würde die normale Vernunft und kulturelle Selbstbehauptung über solchen Unsinn obsiegen, wenn eine Bildungs(kultus)ministerin nicht mit ihren Plagiatvorwürfen überbeschäftigt wäre?!

Von der unsinnigen Gender-Regel als angeblichen Beitrag zur Gleichberechtigung will ich gar nicht reden. Das haben sich allen Ernstes „Pseudointelligente“ ausgedacht.
Ich habe Maurer gelernt, in der Lehre waren auch Mädchen dabei. Aber von einer Maurerin habe ich noch nie gehört. Auf deren Facharbeiterzeugnis stand auch „Maurer“ – welch ein Frevel.

Aber was kann man von, um ihre Daseinsberechtigung fürchtenden, Kultusbeamten schon erwarten. Sie schauen dem „Volk nicht aufs Maul“, wie es sich gehört, geschweige denn in den Kopf.
Wie anders soll man sonst die Rechtschreibreform finden, – so unnötig wie ein Kropf.

In meiner Gegend wurde 2012 eine 5.Klasse administrativ in den Nachbarort verlegt. Die Eltern (17) haben dagegen protestiert und pensionierte Lehrer gewonnen, den Unterricht im Ursprungsort erfolgreich durchzuführen. Es hagelte nun aktuell Bußgeldbescheide des Landrats(kultus)amtes (Political Correctness) wegen :  „Fernbleiben von der zugewiesenen Schule“.
Man glaubt es kaum
, daß Bußgeld beträgt 500 €/Betroffenem !!!

Wenn es nicht so ernst wäre, man müßte ob dieser Lebensferne laut lachen.

Aber es geht um unser Selbstverständnis, um unsere Kinder, um unsere und deren Zukunft. Man müßte eigentlich weinen – oder den Miststall ordentlich auskehren, bis nach ganz oben!!!

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