Geistige Gesetze

Die Geistigen Gesetze (erkennen, verstehen, integrieren)

Unser ganzes Leben ist wie die bekannte Schöpfung (Natur) durchdrungen von einer inneren Ordnung. In dieser Ordnung ist der Mensch seit 80.000 Jahren das erfolgreichste Geschöpf. Diese Ordnung und der Mensch als erstes „vernunftiges“ Wesen gehorchen den „Geistigen Gesetzen“. Sie sind Naturgesetze und wirken auch unabhängig von unserem Bewußtsein. Sie bewußt und mental zu nutzen, erleichtert das menschliche Leben ungemein. Unser Leben ist wie die ganze Schöpfung durchdrungen von einer inneren Ordnung. Diese Ordnung gehorcht den Geistigen Gesetzen. Diese Geistigen Gesetze haben einen eigenen Rhythmus, und wir alle sind eingebettet in diesen Rhythmus der Schöpfung.

Die meisten Menschen betrachten das Leben als einen Kampf, aber es ist kein Kampf, sondern ein Spiel. Es ist allerdings ein Spiel mit exakten Regeln, daß ohne deren Kenntnis nicht erfolgreich gespielt werden kann. Diese Regeln sind die Geistigen Gesetze.
Die Charakterisierung „Spiel“ ist wahrlich nicht übertrieben. Die meisten „Weisen“ der Welt aus Vergangenheit und Gegenwart sind sich in einer These einig.

 „Alles was richtig ist, ist gleichzeitig leicht“, also spielerisch!

Bei diesem Spiel kann ich mich als einen untrennbaren Teil des Ganzen erkennen. ich kann mich aber auch als „Ich“ erleben, getrennt vom Ganzen. Dann erlebe ich mich als „Ego“, kann mich im Ganzen spiegeln, mein wahres Sein ent-decken und als Teil des Ganzen wiedererkennen. Was sich aber in mir spiegelt, sich entdeckt und wiedererkennt, ist mein Bewußtsein, mein Wahres Selbst. Ich kann es auf jeden beliebigen Punkt konzentrieren, oder ich kann es erweitern, es allumfassend werden lassen. Ich kann es absinken lassen oder in höchste Höhen erheben:

„Ich bin der Schöpfer!“

Was ist Leben?

Leben ist das allumfassende Bewußtsein, das alles Sein durchdringt und erfüllt. Daher lebt alles, was ist, was sich entwickeln kann und mit Sinn erfüllt ist. Leben ist das Wirken der einen Kraft, die wir Gott oder Natur nennen. Diese Kraft ist letztlich Energie. Der Mensch ist ebenso als Einheit materialisierter und nichtmaterieller Energie zu verstehen.

Leben ist fließende, wirksame Energie. Wird ein Aspekt (Fluß) dieser Energie nicht zugelassen, entsteht ein Stau: auf der einen Seite Druck, auf der anderen Seite ein Mangel!  
Die Schöpfung will mich danit nicht „ärgern“, sondern zwingt mich schmerzhaft zur Fortentwicklung, wenn ich sie irgendwo blockiere. Druck oder Mangel sind Widersprüche, die sich in der einen oder anderen Form negativ manifestieren. Das geschieht solange, bis deren Ursachen beseitigt, der Fluß der Energie wieder hergestellt ist.

Unser Auftrag ist es, vom „jungen“ Sein, über das Haben und das „erwachsene“ Sein zum Schöpfungswillen, zur Daseinsberechtigung, zum Sinn unserer Existenz zu finden.

Vom Instinkt über das Ego zum Wahren Selbst – und damit zum Sinn/Gott/Natur.

Wer aber nicht an sich selbst arbeitet, an dem wird gearbeitet. Und wer dauernd Unüberhörbares überhört und Unübersehbares übersieht, der darf sich nicht wundern, wenn ihm eines Tages „Hören und Sehen“ vergeht.

So finden wir allmählich vom gegeneinander und Durcheinander über das nebeneinander zum Miteinander. Dabei lernen wir nicht nur das Richtige zu tun, sondern auch das Not-wendige nicht zu unterlassen und das Falsche nicht zuzulassen.

Das ganze Leben vollzieht sich in Rhythmen: einatmen und ausatmen, wachen und schlafen, aktiv sein und ruhen. Eines ist ohne das andere nicht möglich, es gehört zusammen, ist ein Ganzes, ist der Inhalt unseres Lebens. Lachen und weinen, gesund sein und krank sein, geben und nehmen, zuhören und reden, arbeiten und entspannen, alles vollzieht sich in diesem ewigen Wechsel.

Auch Raum und Zeit unterliegen diesem Rhythmus mit dem Wechsel von Tag und Nacht, Sommer und Winter, Saat und Ernte, Ebbe und Flut. Alles hat seine Zeit. Würde der Bauer zur falschen Zeit säen, er könnte nichts ernten. Es ist also wichtig, diese ewigen Gesetze zu kennen, um ihren Rhythmus sinnvoll zu nutzen.

Der einzige Sinn des Lebens ist es, Erfahrungen zu machen, aus denen Erkenntnisse werden, – das einzige, was ich aus einem Leben mitnehme. Denn ich bin nackt gekommen und werde nackt gehen. Leben heißt also lernen. Der individuelle Sinn des Lebens ist es, die Aufgaben meines Lebens zu erkennen und zu erfüllen.
Zu erkennen, ich selbst bin meine Hauptaufgabe.

Auch das Spiel des Lebens folgt bestimmten Spielregeln.
Es ist so ähnlich wie im Straßenverkehr. Wenn ich ohne Führerschein Auto fahre, werde ich früher oder später Schwierigkeiten bekommen. Ich verletze die Gesetze und werde dafür zur Rechenschaft gezogen. Außerdem könnte ich sogar einen Unfall verursachen, also Disharmonie im Leben. Es ist daher wichtig, daß ich eine Fahrschule besuche, um zu lernen, mein Auto (mein Selbst) wirklich zu beherrschen.

In der Fahrschule lerne ich am Anfang die Theorie, die Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung. Genau so sollte ich, bevor ich mein Selbst in Besitz nehme und in Aktion setze, die Geistigen Gesetze kennenlernen.
Dann kommt der praktische Unterricht, die Fahrstunden. Hier lerne ich, mich SELBST im Einklang mit den Geistigen Gesetzen zu verhalten, die gesammelten Erkenntnisse praktisch zu leben und die Rechte der anderen zu achten. Das ist anfangs noch recht kompliziert, wird aber bald immer mehr zur Routine.
Wenn ich dann Auto fahren kann, also wirklich mit meinem SELBST umgehen kann, wird das Leben zum Spiel. Unfälle – Disharmonien und Kollisionen mit dem Leben _ werden immer seltener, bis ich endlich ganz unfallfrei fahre. Dann wird das Leben zum Spiel, das Fahren ein Vergnügen.
Doch Auto fahren kann ich erst, wenn ich eingestiegen bin, wenn ich den Weg nach innen gegangen bin. Wenn ich eins geworden bin mit mir SELBST. Dann beginnt das eigentliche Leben, das Leben als Spiel, die Leichtigkeit des Seins.

Haben Sie einen entsprechenden Lebensführerschein?

Den Sinn meines Lebens (glücklich sein) kann ich aber nur erfüllen, wenn ich ihn erkenne. Nichts, was man haben kann, macht glücklich. Es gibt genug Menschen, die alles haben, aber nicht glücklich sind. Glücklich werden kann ich nur. indem ich bedingungslos „Ja“ sage zum Leben und nicht „Ja aber“ oder gar „Nein“. Wann immer ich leide, habe ich „Nein“ gesagt oder „Ja aber“.
Ich erkenne, daß –Gewinn oder Verlust– gleichgültig sind und sage bedingungslos „Ja“ zum Leben. Ich erkenne die immer gleichen Schritte im Spiel des Lebens:

  • – Meine Lebensaufgabe erkennen,
  • – den Augenblick erfüllen,
  • – Erkenntnisse, also wahren reichtum sammeln.
  • – Selbst-Verwirklichung,
  • – Hilfe für Mitmensch und Schöpfung sein.

Dabei erkenne ich, daß es in Wirklichkeit gar kein Ziel gibt. Das scheinbare Ziel ist nur ein Orientierungspunkt am Horizonz, der meinem Weg die Richtung gibt. In Wirklichkeit ist der Weg das Ziel, und das scheinbare Ziel ist nur das Ende des Weges, gleichzeitig aber der Anfang eines neuen Weges.  Also erkenne ich, daß es sinnlos ist, so schnell wie möglich am Ziel sein zu wollen, und genieße den Weg.

Die Geistigen Gesetze hier erschöpfend abhandeln zu wollen, würde diesen Rahmen sprengen. Geistiges und emotionales Nachfassen lohnt sich in jedem Fall. Aus der Vielzahl und gegenseitigen Durchdringung seien hier nur die wichtigsten Gesetze genannt:
– Liebe
– Harmonie
– Resonanz
– Fülle
– Denken
– z.B. Ärgern
– Ursache und Wirkung
– Danken.

Für den letztendlich ganzheitlichen Effekt sind die ungenannten Geistigen Gesetze ebenso zu beachten. Dem ernsthaft interessierten Leser sei die konkrete Anfrage angeboten. Falsche Scham ist hier fehl am Platz, entscheidend im Spiel der Kräfte ist die eigene Erkenntnis, zum eigenen Vorteil, und dem seiner Lieben!

 

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