Eigenes Haus

Das eigene Traumhaus

Schon lange davon geträumt, nun nimmt es konkrete Formen an. Die Voraussetzungen sind gegeben, „Wollen“ und „Können“. Jetzt wird es in Vorfreude richtig spannend.

Grundstück, Haustyp und seine Größe, das sind die schönsten, aber auch wichtigsten Fragen eines angehenden Bauherrn.

Sehr wichtig, denn sie entscheiden frühzeitig und maßgeblich über die spätere Lebensqualität und deren Kosten. Und dabei geht es letztlich um 50 bis 100 Jahre Lebenszeit für Eltern und Kinder!!! Als Bauherr werden Sie auch sofort Jungunternehmer, mit allen Freiheiten, aber auch mit allen Pflichten und der Verantwortung für andere. Das ist Ihnen klar?, gut.

Meine Erfahrungen zeigen, den wenigsten Bauherrn sind diese Tragweite, diese Konsequenzen bewußt, ich meine richtig bewußt..

Auch sind die meisten Bauherren „baufachliche Laien“, aber fast alle sind „mentale Laien“.

Ersteres wird oft noch, trotz ernster Zweifel, akzeptiert, bei letzteren erwachen mindestens Verwunderung, meistens aber massiver Protest.

Und dennoch, die größten Leistungsreserven für Erfolg und Lebensglück liegen genau im emotionalen Bereich. Glauben Sie mir einfach, Sie werden das auch noch erkennen.

Bis dahin brauchen Sie einen Kompaß, einen Berater, damit  Ihre Lebensenergie sofort in die richtige Richtung explodieren kann.

Denn es geht in erster Linie nicht um Bauen, Sie wollen doch kein Baufachmann werden. Das müssen Sie auch nicht. Es geht in erster Linie um Ihre Ertüchtigung für das Bauen. Wenn Sie das schaffen, läuft alles andere fast von selbst in Ihre gewünschte Richtung. Auf die Weichen kommt es an. Aller Kraftaufwand ist nichtig, wenn die Weichen falsch gestellt sind.

Kompaß und Berater sind Instrumente, die Ihnen die Richtung geben. Sie verschaffen Ihnen begründetes Selbstvertrauen und schützen vor eingebildeten, unrealistischen Phantasien.

So, bis jetzt habe ich grundsätzliches zu bedenken gegeben. Der Begriff Architekt ist noch kein einziges Mal gefallen. Gott sei Dank, denn erst wenn Sie Vorgenanntes „verarbeitet“ haben, sind Sie „reif“ für den Architekten. Nein, sind Sie noch nicht.

Sie wissen jetzt zwar, was Sie Wollen, was Sie Können. Sie kennen aber noch nicht den kaum überschaubaren Angebotsmarkt. Sie können erst recht noch nicht zwischen blumigen Versprechen, gespickt mit Fachchinesisch und der lokalen und gesellschaftlichen Realität unterscheiden.

Seien Sie nicht pikiert, sondern schauen Sie dem „Tiger“ mutig in die Augen. Eine erkannte Gefahr ist nur noch eine halbe Gefahr. Und wenn Sie das nicht glauben, zeigen Sie diesen Text Ihrer Frau. Nichts gegen Sie, aber Frauen sind uns Männern leider intuitiv überlegen. Wir haben andere Stärken, die werden auch noch gebraucht.

Aber Sie lernen hier Dinge, die Ihnen über das Bauen hinaus auch in zwischenmenschlichen Beziehungen, der Karriere und der Gesundheit ein leben lang dienlich sein werden.

Sollten Sie ein weiblicher Bauherr sein, dann haben Sie mit Letzterem sicher keine Schwierigkeiten. Sie können es dennoch Ihrem Mann zeigen.

Zum optimalen Grundstück, zum Haustyp, Bauen oder Kaufen mit/ohne Umbau, der Hausgröße, Keller, Dachform, Grundriß usw. usf., dazu kommen wir beim nächsten Mal.

Sie helfen sich, mir und anderen, wenn Sie konkrete Fragen stellen oder kommentieren. Ich kenne zwar die meisten Ihrer Fragen, aber wir sparen Zeit.

Ansonsten behandele ich Sie entsprechend ihres zeitlichen Auftretens im Planungs- und Bauprozeß. Wir sparen also Zeit, die sinnvoll für Ihre Ziele genutzt werden kann.

 

Darüber hinaus kann ich hier logischerweise nur grundsätzliche Dinge ansprechen. Das notwendige Detail muß einer persönlichen Beratung vorbehalten werden.

 

Gut macht sich an dieser Stelle die Einberufung einer Beratungsrunde in der Familie und/oder mit Freunden. Schnell entsteht in der Gruppendynamik ein Brainstroming mit entsprechend kreativen Gedankenimpulsen.

 

Der Architekt muß noch immer warten. Dazu mehr beim nächsten Mal.

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