Trinkwasser, ein Menschenrecht

Trinkwasser: Kommunale Freiheit bei der Trinkwasserversorgung erhalten

http://www.ngo-online.de/2013/01/23/trinkwasser-kommunale-trinkwasserversorgung/

Vor der morgigen Entscheidung im Europäischen Parlament zur EU-Konzessions-Richtlinie appelliert der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) an die Abgeordneten des Europäische Parlaments, alles dafür zu tun, die jetzige kommunale Struktur der Wasserversorgung weiter zu ermöglichen.

„Die Pläne der Europäischen Kommission zur Einführung einer EU-Richtlinie zur Vergabe von Dienstleistungskonzessionen würden mit Blick auf die Wasserwirtschaft ein bestehendes, gut funktionierendes System in Frage stellen: Städte und Gemeinden können heute selbst entscheiden, wie sich die Wasserversorgung vor Ort am besten organisieren lässt: Ob in Eigenregie, ob zusammen mit anderen Kommunen oder gemeinsam mit geeigneten privaten Partnern. Die geplante EU-Richtlinie würde diese Wahlmöglichkeiten der Kommunen faktisch beenden, sofern nicht im Europäischen Parlament andere Weichenstellungen vorgenommen werden“.

Was kaufen oder was würden die wenigen Billionäre der Welt mit Ihrem Geld kaufen?

– Macht!!!

Sie haben schon Staaten gekauft (siehe Staatsverschuldung) und üben Macht aus in der Politik für Finanzen, Wirtschaft, Gesundheit, Bildung, Kultur und Moral.

Ihnen gehören multinationale Konzerne. Damit über Sie Macht aus in Wirtschaft (Banken, Rohstoffe, Auto), Gesundheit (Pharma), Energie und Lebensmittel.

Das vorletzte Lebensmittel, nämlich das Wasser als unveräußerliches Menschenrecht, soll jetzt zur Ware degradiert werden, einen Preis ohne jegliche Allgemeinkontrolle bekommen. Damit entsteht ein weiteres Machtinstrument, siehe oben.

Das letzte Lebensmittel ist die Luft. Sieht man nach China und den Smog in den Ballungsgebieten, schwant einem auch hier nichts Gutes.

Und wie erlange ich Macht und Abhängigkeit davon?

Jean Claude Juncker hat es in einem Spiegel-Interview 1999 auf den Punkt gebracht:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
(lt. Wirtschaftswoche 11/2012 – Was seither geschieht, entspricht genau diesem Juncker-Prinzip.)

Heute bzw. Morgen ist für das EU-Parlament die Stunde der Lebenswahrheit. Weitere Lebensferne ist zu befürchten.

– Unsere Meinung, unsere Haltung, unsere Taten sind gefragt,
UNSERE – nicht die der MACHT! –

 

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