Pegida-Partei?

Die Absichten sind gewiß aller Ehren wert. Es zeugt aber von wenig sachkundigem Urteilsvermögen, diese Absichten in dieser Gesellschaft durchzusetzen oder durchsetzen zu wollen.
Es beginnt mit der gezielt verfälschen Definition Demokratie. Es nutzt in einer Kommunikation überhaupt nichts, wenn die Verwendung unterschiedlicher Definitionen eines Begriffes eine reale Verständigung verhindert.
Demokratie heißt inhaltlich nicht „Volks“-, sondern „Dorf“herrschaft. Damit wird auf den regionalen, weil auch transparenten Charakter einer Herrschaft verwiesen. Bereits überegionale Strukturen lassen die zwingend erforderliche Transparenz vermissen, der Bürger kann nicht mehr einschätzen, was der weit entfernte Herrscher tut.
Zum anderen sind in einer Dorfherrschaft Wahlen generell, wegen ihrer Unnötigkeit bei realisierter Transparenz, verboten.
Nicht nur deshalb, sondern auch wegen mangelnder Wahlfähigkeit unter propagandistischen Verhältnissen.
Genau und anschaulich erklärt das Andreas Popp in seinem beispielhaften Vortrag:

Hier wird auch anschaulich dargelegt, daß eine Partei nur einen Teil der Gesellschaft dar-stellt, darstellen kann. Da aber das Gemeinwohl im Sinne des Wortes nur unparteiisch sein kann, kann also eine Partei niemals dem Gemeinwohl wahrhaft verpflichtet sein.

So gesehen, kann eine Partei ihre Absichten in der vorherrschenden „Pseudo“-Demokratie niemals erreichen. Oder sind Sie der Meinung, daß z.B. der Amtseid von Frau Merkel im Interesse deutscher Einwohner eingehalten wird?, oder der Fraktionszwang (siehe Kauder vor dem griechischen Hilfspaket vorigen Monat) demokratisch repräsentiert ist?

Schon vor 2500 Jahren erkannte Platon:
Platon1Leider ist es aber doch umgekehrt.
So gesehen ist die Absicht zur Gründung einer Partei überdenkenswert.

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