Gieriges Kapital, weltweit!

Die Gier der Mächtigen ist grenzenlos.
Seit 150 Jahren ist bekannt und vielfach bestätigt: nur die Höhe des Profit entscheidet über den Grad des Verbrechens, von Betrug (Banken) über Mord (Maidan 24.02.2014, Brandanschlag Charkov, MH 17) bis Völkermord (Irak, Privatarmee gegen Ostukraine).
Die Einflußnahme folgt immer gleichen Mustern. Propaganda, Hetze und Diffamierung in den Medien, subversive Motivierung, Anleitung sowie materielle und finanzielle Unterstützung von Unzufriedenheitspotenzial, wenn nötig, mit ausländischer Verstärkung. Letztes eklatantes Beispiel der Regierungssturz des Maidan, ähnliche Anfänge zur Zeit in Hong Kong.

Das Gold der Ukraine wirft auf dieses, immer ähnliches Muster, ein entlarvendes Schlaglicht. Dazu kommt die Okupation der ukrainischen Landwirtschaft (Kornkammer Europas) durch Monsanto & Co, oder das Frackinggas der Ostukraine (Sohn von US-Vizepräsident Biden als CEO der Fördergesellschaft).

17.03.2014
Wurden die ukrainischen Goldreserven insgeheim ausgeflogen und von der New Yorker Federal Reserve beschlagnahmt?
Prof. Michel Chossudovsky

Die russische Internetnachrichtenseite Iskra News aus Saporischschja im Osten der Ukraine berichtete am 7. März, die »Goldreserven der Ukraine wurden überstürzt vom Flughafen Boryspil im Osten Kiews auf dem Luftwege in die USA gebracht«. Dieser mutmaßliche Lufttransport und die Beschlagnahmung der ukrainischen Goldreserven durch die New Yorker Federal Reserve wurden von westlichen Medien bisher nicht bestätigt.
Die bisher noch unbestätigten Berichte zur »Auslagerung« der ukrainischen Goldreserven wurden zwar noch nicht von den Mainstream-Finanzmedien, wohl aber schon vom Informationsdienst Shanghai Metals Market auf der Internetseite Metal.com aufgegriffen. Dort wurde unter Berufung auf eine ukrainische Regierungsquelle berichtet, die ukrainischen Goldreserven seien »in einem nicht gekennzeichneten Flugzeug … von Kiew … in 40 versiegelten Kisten … in die USA« geflogen worden.
Die unbestätigte Quelle, die von Metal.com zitiert wird, erklärte weiter, diese Operation zur »Verlegung« der ukrainischen Goldreserven in die New Yorker Federal Reserve sei vom geschäftsführenden ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk angeordnet worden, um das Gold im Falle einer russischen Invasion, in deren Verlauf das Gold beschlagnahmt werden könnte, zu schützen.
Von besonderer Bedeutung in diesem Interview mit William Kaye ist der Hinweis auf die Analogie zwischen der Ukraine, dem Irak und Libyen. Denn, wie wir uns erinnern, wurden sowohl die Goldreserven des Iraks als auch die Libyens von den USA beschlagnahmt. Kaye erklärte, der vermutliche Bestimmungsort der wertvollen Ladung sei New York.
Die Nationalbank der Ukraine (Zentralbank) beziffert den Wert der ukrainischen Goldreserven auf 1,8 Mrd. Dollar. In dem Interview sagte Kaye weiter:
    »Das wäre eine sehr nette Anzahlung zur Rückerstattung der fünf Mrd. Dollar, die die USA, wie sich die Staatssekretärin im amerikanischen Außenministerium, Victoria Nuland, brüstete, bereits für ihre Destabilisierungsbemühungen gegenüber der Ukraine und die Machtergreifung der neuen demokratisch nicht legitimierten Regierung ausgegeben hätten.«

Der amtierende ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk hatte der Regierung Janukowytsch vorgeworfen, die ukrainischen Goldreserven gestohlen zu haben. Eine entsprechende Erklärung wurde am 27. Februar, also weniger als eine Woche vor dem Erscheinen des bisher noch unbestätigten Berichts über den Transport des ukrainischen Goldes nach New York veröffentlicht.

19.11.2014
Ukraine gibt zu, dass ihr Gold weg ist: »In den Tresoren der Zentralbank ist kaum noch Gold«
Tyler Durden

Im März meldete der IWF, dass die offiziellen Goldbestände der Ukraine 42,3 Tonnen betrugen, was acht Prozent der Reserven des Landes entsprach. Die Zahlen bezogen sich auf Ende Februar, also auf den Zeitpunkt, als der vom US-Außenministerium eingefädelte Staatsstreich gegen den damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch seinen Abschluss fand.
Nun machte in einem Interview mit dem ukrainischen Fernsehen niemand Geringeres als die Präsidentin der ukrainischen Zentralbank ein erstaunliches Eingeständnis:
»In den Tresoren der Zentralbank ist kaum noch Gold übrig. Es gibt noch eine kleine Menge an Goldbarren, aber die machen nur ein Prozent der Reserven aus.«
Ausgerechnet in einer Phase, als die Ukraine von ihren westlichen Verbündeten »unterstützt« wurde, »verschwand« Gold – das Gold des Volkes! – im Wert von Milliarden. Das ist mehr als ein wenig ungewöhnlich.
»Aktuellen Zahlen zufolge sollte der Wert des ukrainischen Goldes bei 988,7 Millionen Dollar liegen. Das wäre der Wert des Goldanteils, wenn Gold acht Prozent der Reserven ausmachte. Glaubt man jedoch (Zentralbankpräsidentin Walerija) Gontarewa, sind gerade einmal noch 123,6 Millionen Dollar in Gold übrig.Diese Zahl ist fantastisch, wenn man bedenkt, dass die Goldmenge Ende Februar (als die neuen Obrigkeiten bereits Schlüsselpositionen übernommen hatten) 1,8 Milliarden Dollar oder zwölf Prozent der Reserven betrug.«

Anders gesagt ist der Wert der Goldreserven seit Beginn des Jahres auf ein Sechzehntel gefallen.
Wie auch immer: Dass das ukrainische Gold verschwunden ist, wurde nun bestätigt. Vielleicht ist es da auch an der Zeit, der »unbestätigten« Geschichte (siehe oben) noch einmal nachzugehen, derzufolge der Großteil des ukrainischen Goldes in die USA abtransportiert wurde, kurz nachdem das derzeitige Regime die Macht übernahm.

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