Europawahl 09

Europa-Wahl 2014: Parolen im heuchlerischen Gerangel

Nahezu alle Abgeordneten im Bundestag des Reichstagsgebäudes (außer die Linke, die AfD ist noch nicht im Bundestag) haben für den ESM gestimmt, einhellig ist die Meinung, daß man zum Wohle Europas nationale Rechte/Souveränitäten nach Brüssel abgeben sollte.

Die TTIP (Freihandelsabkommen USA-EU) wird hinter verschlossenen Türen überwiegend zwischen Unternehmen ausgehandelt, die EU will zustimmen, die nationale Regierung darf danach nur noch abnicken, der Verbraucherschutz hat schon gar nichts mehr dazu zu sagen. (Hallo Monsanto und genmanipulierte Lebensmittel, etc.) Die USA fabrizieren völkerrechtswidrige Aktionen im Ausland wie aktuell in der Ukraine und beschuldigen Russland, Schuld an dem sich anschließenden Konflikt zu sein. Sie liefern Waffen und Soldaten in das entsprechende Kriegsgebiet.

Sie werfen das Geld von Millionen Bürgern zum Fenster raus, siehe z.B. Griechenland bzw. Bankenrettung. Die Rentnerschaft guckt in die Röhre: 40 Jahre und mehr gearbeitet, um dann eine Rente um das Existenzminimum herum zu erhalten. Jedes vierte/fünfte Kind in Deutschland leidet unter Kinderarmut. Arbeitslose werden gegängelt und behandelt wie Menschen zweiter Klasse.

Das Sozialwesen liegt am Boden und siecht vor sich hin. Der soziale Wohnungsbau? Nahezu abgeschafft. Die Straßen in Deutschland ein Graus Das Gesundheitswesen pervertiert zum Krankheitswesen, Pharma und Lebensmittelhersteller reiben sich die Hände.

Ja, und nun stehen die Europa-Wahlen an. Was für ein Geheuchel einem da von den Plakaten entgegengrinst. Und die Sprüche auf diesen (übrigens von Steuergeldern finanzierten) Volksverblödungsplakaten erst:

SPD:
– Ein Europa der Chancen, nicht der Arbeitslosigkeit
– Ein Europa der Demokratie, nicht der Bevormundung
– Ein Europa der Menschen, nicht des Geldes
– Ein Europa des Miteinanders, nicht des Gegeneinanders

CDU:
– Gemeinsam erfolgreich in Europa
– Damit Europa mehr Arbeit und Wachstum schafft
– Damit Europa Chancen für alle bietet
– Damit ein stabiler Euro allen hilft.

Man müßte laut lachen, wenn es nicht so ernst wäre. Seit 2008 sind diese Parolen glatte Lügen. Es gab Zeit genug, diesen Parolen zur Wahrheit zu verhelfen. Die Chancen dazu sind leider vertan!!!
Wer noch nicht völlig verblödet, der möge in sich gehen und die Realität mit den „Wahlversprechen“ der Parteien vergleichen. Der Wahl-o-mat als Orientierungshilfe hat sich seit heute (vielleicht sogar bewußt) selbst disqualifiziert.
Ein Wahlboykott ist auch keine sinnvolle Lösung.
Erinnert werden darf hierbei noch, daß die Bundesmutti einmal selbst gesagt hat, daß der Wähler nicht erwarten darf, daß das, was vor der Wahl gesagt wurde, nach der Wahl noch Gültigkeit hat.

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