Europawahl 07

Es liegt in der Natur der Sache, daß Präsidentschaftskandidaten nicht mit Ihrer Stimme Präsident werden müssen.
Zur Wahl stehen eben nicht Präsidentschaftskandidaten, sondern Parteien. In Deutsch-land z.B. Mc Allister für die CDU, obwohl Jean Claude Juncker als Kommissionspräsident favorisiert ist. Entsprechend des Wahlergebnisses (Stimmen) für die Parteien im Parla-ment beginnt danach das Geklüngel der Parteien um die Präsidentschaften in EU-Kommision und EU-Rat im europäischen Parlament. Nicht Sie wählen Kommissions- oder Ratspräsidenten, sondern die Parlamentsabgeordneten.
So ist auch zu erklären, wie ein erscheinungsloser und unsensibler van Rompuy Spitzen-bürokrat (Ratspräsident) werden konnte.
Genau zur Unzeit (vor der EU-Wahl) fühlt sich dieser Mensch verpflichtet, die wahren Absichten der „Vereinigten Staaten von Europa“ (VSE) auszuplaudern.
Es nicht vorstellbar, daß diese Äußerungen auf der russischen Seite zur Deeskalation im Ukraineprozeß beitragen können.

EU-Ratspräsident Van Rompuy: Demokratisch nicht legitimierte EU will Europa bis an die Grenzen zu Russland kontrollieren
Kurt Nimmo
„Der demokratisch nicht legitimierte Präsident des Europarates, der Belgier Herman Van Rompuy, erklärte, die globalistische Europäische Union werde letztendlich jedes Land an der russischen Westgrenze kontrollieren.
Und mit seiner Äußerung, auch wenn die Unterstützung für derartige Bemühungen in der Öffentlichkeit sehr gering sei, »werden wir es dennoch machen«, warf er auch ein Licht auf den wahren Charakter eines ernannten, aber nicht gewählten hochrangigen globalistischen Bürokraten.“

Es liegt ebenfalls in der Natur der Sache, daß sich erworbene Macht auf zwei Wegen reproduziert:
1. permanente Erweiterung,
2. permanente Kontrolle zur Existenzsicherung.
Wenn auch der eigentliche Machtkampf zwischen USA und EU noch nicht entschieden ist, so ist es dennoch bezeichnend, wie sich die EU für die USA-Interessen und gegen europäische Interessen positioniert.

Der Finanzexperte Dirk Müller kennt die Machtquellen genau und bringt es im Fall der Ukraine auf den Punkt:

„Die Amerikaner spielen mit dem Feuer. Aber sie spielen damit in unserem Wald, vor unserer Haustür mit diesem Feuer. Sie sind weit weg. Die haben mit den Russen kaum Wirtschaftsbeziehungen. Aber die deutsche Industrie hängt massiv von den Beziehungen mit Rußland ab.“

Und vergessen Sie auch nicht bei Ihrer Wahlentscheidung das Juncker-Zitat im Spiegel-Interview 1999, das für die EU-Politik seitdem charakteristisch und kennzeichnend ist:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Sie haben es in Ihrer Hand. Wahlboykott ist keine Lösung. Nutzen Sie Ihre Chance, für unser aller Wohl!

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