Europawahl 06

Getäuscht, getürkt, getrickst – die angebliche Euro-Rettung  

Die Euro-Zone versinkt immer tiefer im Schuldensumpf. Doch Regierungen und Mainstreammedien jubeln und feiern das angebliche Ende der Euro-Krise. Wenn es sein muss, gern auch mit getürkten Zahlen. Doch zum Jubeln gibt es keinen Anlass – am allerwenigsten für Deutschland.

Wenige Wochen vor den Europawahlen wird wieder gelogen, dass sich die Balken biegen. Plötzlich ist der Euro-Schuldenkönig Griechenland fast schon »Everybody’s Darling«. Ebenso wie Portugal habe Griechenland problemlos neue Staatsanleihen am Markt platzieren können, freuten sich die Mainstreammedien. Anleger hätten sich um diese Papiere regelrecht gerissen, wurde kolportiert. Und die Regierung in Athen berichtete von einem »Primärüberschuss im Haushalt«. Irland hat den Rettungsschirm bereits verlassen, die Serie von Hiobsbotschaften aus Spanien ist ebenfalls abgerissen.

Doch das Kalkül von Regierungen, Eurokraten und den ihnen nahestehenden Medien scheint nicht aufzugehen. Rund 81 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, dass die Euro-Krise längst noch nicht ausgestanden ist, ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa. Und zwei Drittel der Bundesbürger blicken sorgenvoll Richtung Griechenland.
Gründe für diese offenkundige Skepsis gibt es zuhauf. Dass Griechenland und Portugal Staatsanleihen platzieren konnten, bedeutet zunächst einmal nur eines:

               Beide Länder haben erneut Schulden gemacht!

Und »aus den Händen gerissen« wurden ihnen diese Papiere nicht etwa, weil die Anleger den Emittenten trauen. Sie setzen vielmehr auf die impliziten Garantien der Europäischen Zentralbank. Griechenland pleite, Portugal zahlungsunfähig? Kein Problem, dann springt die EZB ein.

Normalerweise spiegelt die Höhe der Zinsen das Risiko wider, das ein Investor eingeht. Bei hohen Risiken erhält man eine »Zitterprämie«, sprich: einen Zinszuschlag. Die Käufer von griechischen oder portugiesischen Staatsanleihen sahnen hingegen vergleichsweise hohe Renditen ab, ohne aber tatsächlich überdurchschnittliche Risiken einzugehen. Denn im Ernstfall steht ja die EZB bereit.

Zum folgenden Video muß gesagt werden:
Bedingungen zum Ankauf sind die Regeln des EFSF und des inzwischen verbindlichen ESM = weiterer Sozialabbau!
Nutznießer solcher Anleihen sind also wieder die „Heuschrecken“, letzlich zu Lasten der europäischen und besonders deutschen Steuerzahler.
Ob ESM oder Freihandelsabkommen USA –EU, Horst Seehofer hat es richtig gesagt:
„Die, die entscheiden, sind nicht gewählt. Und die, die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden.“ (Video bei 05:00)

Und warum das so ist und nicht in den Medien vorkommt, überlegen Sie bitte selbst, Danke für Ihr Interesse!

Aber Sie haben es in der Hand, entscheiden Sie richtig!!!

 

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