Europas Krise

In der Öffentlichkeit, in der Politik zählen nicht mehr Ehrlichkeit, Ursachenentwicklung, Recht und Gemeinwohl.
Sie werden ersetzt von Täuschung, Verharmlosung und Verdummung.
In der bipolaren Welt bis 1989 (Kapitalismus gg. Sozialismus) hatte die „soziale Marktwirtschaft“ Vorbildcharakter. Dieser Zwang ist seitdem entfallen, jetzt herrschen die Märkte ungebremst, gegen geltendes Recht (Verträge) und gegen soziale Erfordernisse.
Der Egoismus, im Gegensatz zum Gemeinwohl, wird zur „vernünftigen“ Norm hochstilisiert, obwohl der Mensch biologisch und sozial ein Gemeinwesen ist und bleibt.

Verträge zum gesellschaftlichen Leben, im Kleinen wie im Großen, bilden die Grundlage des Rechts. Niemand steht über diesem Recht des menschlichen Zusammenlebens.

Tatsache ist aber zunehmend die Verletzung bestehender Verträge, Beispiel Verschuldungsgrenzen (3%) der Euro-Staaten und der egoistische Machtmißbrauch.
Die Macht stellt sich über das Recht, über das Gesetz und deformiert mit eigenen Gesetzes das eigentlich geltende Grundrecht von Freiheit, Würde, Selbstentfaltung und Gemeinwohl des Menschen.
Papst Franziskus mahnt aktuell nicht ohne Grund u.a. zu Barmherzigkeit, Demut und Bescheidenheit.
Nicht zu vergessen der globale Konkurrenzkampf zwischen Amerika, Europa und Asien und ihrem Kampf um Anteile am afrikanischen Kontinent. In diesem Kampf sind die europäischen Fehler (Euro, Schuldenkrise) hausgemacht. Das ausgeübte Machtdiktat der Banken (Deregulierung) verhinderte die Wiederbelebung der sozialen Markwirtschaft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *