Bildungssparen?

Bildungssparen lohnt sich nicht!

mit dem neuen Betreuungsgeld, das es ab August 2013 geben wird, kommt auch ein neuer staatlicher Zuschuss, der allerdings mit Vorsicht zu genießen ist. Typische Wachstumsspritze für die Versicherungskonzerne analog der „Riester-Rente“.

Bildungssparen mit dem Betreuungsgeld – so funktioniert’s:

Für das Betreuungsgeld hat sich der Gesetzgeber noch ein besonderes Extra einfallen lassen: Wer Geld in eine Renten- oder Ausbildungsversicherung steckt, bekommt monatlich noch 15 € obendrauf.

Aber lohnt sich das wirklich? 

Der Bund der Versicherten warnt: Hier ist Vorsicht angebracht! Eigentlich hört es sich ja attraktiv an: 100 € monatlich soll es ab August 2013 geben für Eltern, die Ihre Kleinkinder zuhause betreuen, anstatt sie in eine Kinderkrippe zu geben. Ab August 2014 sollen es sogar 150 € sein.

Was tun mit diesem Geld? „Anlegen“, schlägt der Staat vor und will auch gleich noch eine Zusatzprämie von 15 € pro Monat einführen an alle, die einen entsprechenden Versicherungsvertrag abschließen. Etwa als Rentenversicherung oder Ausbildungspolice für die Kinder.

Lieber nicht!

Aber darauf lassen Sie sich besser nicht ein, empfiehlt der Bund der Versicherten. Denn: Genau betrachtet, werden diese Policen auch durch diese Zusatzprämie nicht attraktiv für Sie.

Sogar ganz im Gegenteil: Es handelt sich dabei in aller Regel um höchst unrentable und zudem unflexible Investments. Die Laufzeit ist lang, die Gewinne sind mager und überdies können solche Policen oft nur mit Verlust vorzeitig gekündigt werden. Fazit: Wenn Sie das Geld wirklich anlegen wollen, dann verzichten Sie lieber auf die 15 € monatlichen Bonus und legen die 100 beziehungsweise 150 zusätzlichen € dafür bescheiden, aber z.B. als Tagesgeld gewinnbringend an.

 

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