Flüchtlings-Ethik

Lt. MOMA von heute morgen haben 38% der Menschen Angst im Zusammenhang mit der Flüchtlingsinvasion in Deutschland. Wie viele der manipulierten „Gutmenschen“ die Flüchtlinge willkommen heißen, wurde nicht erwähnt, vielleicht auch aus gutem Grund, um das Propagandaziel nicht zu gefährden.
Argumente gegen Flüchtlinge:
1. Es wird in Deutschland eine Grundlage geschaffen, um Ethnien gegeneinander aufhetzen zu können. Unruhen und Verunsicherung sind ein guter Boden zur Machterhaltung des Staates. Welche extreme Notlagen durch äußere oder innere Mächte erzeugt werden können, haben wir am Beispiel des Vielvölkerstaates Jugoslawien vor mehr als 20 Jahren erlebt. Die künstlich von den USA aufgeputschten Differenzen zwischen Schiiten und Suniten (Irak, Syrien) erleben wir aktuell im gesamten mittleren Osten und Jemen. Diese Gefahr droht nun auch in Deutschland intern (1 Mio. pro Jahr) durch diese Invasion.
2. Zieht man die geringen Geburtenraten (1,4 Kinder/Frau) in ganz Westeuropa (einheitlicher Kulturkreis) heran, ergibt sich, daß bereits nach 2 Generationen die Bevölkerung um Hälfte, nach 3 Generationen bereits auf ein Drittel reduziert sein wird.
Der islamische Kulturkreis erfreut sich stabiler Geburtenraten von 4,0 Kindern/Frau. Rechnen Sie mal, ab wann die christlich/säkulare Kultur Westeuropas in der Minderheit sein wird!!!
3. Fast zeitgleich zum Balkankrieg wurde 1993 die offizielle Staatsdoktrin „Kampf der Kulturen“ (Samuel Huntington/Bill Clinton) in den USA nach dem Wegfall des Kalten Krieges auf dem Weg zur Welt-Alleinherrschaft begründet.
In allen Medien werden seit 20 Jahren propagandistisch auf Gutmenschenart (refugees welcome) die Ursachen und langfristigen Wirkungen dieser menschenverachtenden US-Politik verschwiegen. Entsprechend wird vorsichtshalber auf die Benennung der wahren Ursachen der aktuellen Flüchtlingsströme ganz bewußt verzichtet.
3. Der Bestseller „Lebensrichtig“ über Weltanschauung und Ethik von Josef Haid (ISBN 3-905105-01-2) entlarvt die unheilvolle Rolle der propagierten „Gutmenschen. Ich zitiere:
Seite 26/27: – „Die Entwicklungsrichtigkeit ist das objektive und unfehlbare Maß für die Beurteilung der Richtigkeit und des Wertes der Verhaltensweisen der Energieformen (Menschen); sie ist daher das absolut sichere ethische Richtmaß:.
• richtig, gut, sinnvoll, wertvoll ist, was die Entwicklung fördert – was lebensrichtig ist;
• unrichtig, schlecht, böse, sinnwidrig ist, was die Entwicklung beeinträchtigt – was lebenswidrig ist.“
Seite 51: – „Verhaltensweisen, die für eine oder mehrere Energieformen (Menschen, Menschengruppen) lebensrichtig wären, sind lebenswidrig, wenn sie die All-Einheit (Menschheit) – der jene und auch alle anderen Energieformen (Menschen) angehören – mehr schädigen als fördern. Beispiel: Die Verbesserung der Daseinsbedingungen eines Menschen, einer Rasse, eines Staates – an sich eine lebensrichtige Maßnahme – ist aber lebenswidrig, wenn dadurch andere Menschen in einer untolerierbaren Weise geschädigt werden und für die Gesamtheit der Menschen, die damit für die All-Einheit (Menschheit), mehr Nachteile als Vorteile, oder vermeidbare Beeinträchtigungen entstehen.“
4. Wie bei Wahlen wird auch hier von der Politik/Medien die Gaußsche Verteilungskurve skrupellos ausgenutzt.
Gauß' VerteilungskurveGutmenschen, meist Prominente, werden propagiert, die in ihrer gedanklichen Begrenztheit (kurzfristig lebensrichtig, langfristig aber lebenswidrig) die Tragweite und Konsequenzen ihres Handeln nicht überschauen. – Das nenne ich staatstragende Manipulation mit dem einzigen Ziel: Machterhalt – Wiederwahl !!!
Dabei spielt es keine Rolle, welche der systemischen Parteien gewählt wird. Denn würden Wahlen etwas verändern können, wären sie, wie in einer wahrhaftigen Demokratie (Volks Dorf Herrschaft) mit entsprechender Transparenz längst verboten.

Zusammenfassung
Die Ethik ist das Gesetz des Handelns, dessen Ziel die Gewährleistung lebensrichtiger Verhältnisse für die ganze Menschheit.
Schon vor ca. 2500 Jahren hat Platon richtig und grundsätzlich erkannt:
Platon

 

100 Jahre gegen Deutschland+Rußland

„100 Jahre US-Angriff auf deutsch-russische Freundschaft“ Stratfor-Rede

Wer sich diese Rede anhört der weiß wer unsere Freunde sind.
„Die USA haben keine Freunde, die USA haben Interessen.“
Zitat von Henry A. Kissinger

Eine erstaunlich offenherzige und realistische Analyse der Globalpolitik und Methoden der USA.
Bereits England hat es 200 Jahre dauerhaft verstanden, seine Macht zu sichern, indem es Kontinentaleuropa gegeneinander hetzte. Die USA nutzen diese Erfahru
ngen erfolgreich, um eine Kooperation von Rußland und EU in eigenen Globalinteresse zu verteidigen. Dabei nutzen sie den europäischen Neid und Sorge geschickt, Deutschland und Rußland könnten gemeinsam zu stark werden. Der Ukrainekonflikt wurde gerade dann angezettelt, als die „Gefahr“ einer Wirtschaftunion von Wladiwostok bis Lissabon real drohte. Notwendige Voraussetzungen waren bereits durch die „orangene Revolution“ Jahre zuvor geschaffen worden.

Posted by FINANZ-Diktatur nein Danke on Samstag, 20. Juni 2015

Pegida-Partei?

Die Absichten sind gewiß aller Ehren wert. Es zeugt aber von wenig sachkundigem Urteilsvermögen, diese Absichten in dieser Gesellschaft durchzusetzen oder durchsetzen zu wollen.
Es beginnt mit der gezielt verfälschen Definition Demokratie. Es nutzt in einer Kommunikation überhaupt nichts, wenn die Verwendung unterschiedlicher Definitionen eines Begriffes eine reale Verständigung verhindert.
Demokratie heißt inhaltlich nicht „Volks“-, sondern „Dorf“herrschaft. Damit wird auf den regionalen, weil auch transparenten Charakter einer Herrschaft verwiesen. Bereits überegionale Strukturen lassen die zwingend erforderliche Transparenz vermissen, der Bürger kann nicht mehr einschätzen, was der weit entfernte Herrscher tut.
Zum anderen sind in einer Dorfherrschaft Wahlen generell, wegen ihrer Unnötigkeit bei realisierter Transparenz, verboten.
Nicht nur deshalb, sondern auch wegen mangelnder Wahlfähigkeit unter propagandistischen Verhältnissen.
Genau und anschaulich erklärt das Andreas Popp in seinem beispielhaften Vortrag:

Hier wird auch anschaulich dargelegt, daß eine Partei nur einen Teil der Gesellschaft dar-stellt, darstellen kann. Da aber das Gemeinwohl im Sinne des Wortes nur unparteiisch sein kann, kann also eine Partei niemals dem Gemeinwohl wahrhaft verpflichtet sein.

So gesehen, kann eine Partei ihre Absichten in der vorherrschenden „Pseudo“-Demokratie niemals erreichen. Oder sind Sie der Meinung, daß z.B. der Amtseid von Frau Merkel im Interesse deutscher Einwohner eingehalten wird?, oder der Fraktionszwang (siehe Kauder vor dem griechischen Hilfspaket vorigen Monat) demokratisch repräsentiert ist?

Schon vor 2500 Jahren erkannte Platon:
Platon1Leider ist es aber doch umgekehrt.
So gesehen ist die Absicht zur Gründung einer Partei überdenkenswert.

Instrumentalisierung von Flüchtlingen

Die meisten Menschen kennen die Gauß’sche Verteilungskurve. Sie gilt u.a. auch für die durchschnittliche Verteilung von Intelligenz in einem Volk. Entsprechend gern wird sie für angeblich demokratische Wahlen benutzt.
Die momentane Medienpropaganda und Flüchtlingspolitik sind verlogen und schüren noch berechtigte Ängste der Menschen. Solange Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhaß, Neonazismus bewußt verwechselt werden mit der berechtigten Sorge von Menschen um ihre Werte, Kultur oder Identität, werden Unruhe, gewaltfreie Wut und respektvolle Proteste an der Tagesordnung sein. Diese können natürlich unterschiedlich intelligent ausfallen.
Ein gutes Beispiel ist die Berichterstattung über PEGIDA, bei der die „Islamisierung“ bewußt mit „Islamfeindlichkeit“ vertauscht wird. Es ist kein Wunder, wenn dann bei der Mediendiffamierung das realistische Schimpfwort „Lügenpresse“ geboren wird. Da hilft dann auch nicht, es zum Unwort des Jahres zu erklären, im Gegenteil: nur getroffene Hunde bellen.
Dabei zeigt sich aktuell erneut die Berechtigung der Kritik zur Islamisierung deutscher Politik. Nicht nur, das sie die Flüchtlingsströme verschlafen ( oder bewußt gesteuert?) hat, da werden friedliebende (ohne die Gewalt Weniger) Bürger von der Spitzenpolitik dreist beschimpft, Pack, Strafandrohung, Dunkeldeutschland.
– In einer Zeit, da z.B. Saudi-Arabien keine Flüchtlinge aufnimmt, aber bereit ist, in Europa 200 Moscheen bauen zu lassen.
– In einer Zeit, wo IS-Terroristen als „Syrer verkleidet“ (siehe Fund syrischer Pässe) nach Europa eingeschleust werden sollen.
In einer Zeit, wo Flüchtlinge aus den, von den USA verursachten Kriegsherden bewußt als Destabilisierungsfaktor für Europa, natürlich zum eigenen US-Vorteil, instrumentalisiert werden.
– In einer Zeit, wo medial ein totes Kind (Aylan Kurdi) als angebliches Flüchtlingsopfer dazu mißbraucht wird, bereits unangenehm nah zusammenrückende, protestierende Bürger ruhig zu stellen.

Um so ekelhafter das Auftreten der Grünen und anderer Gutmenschen (helles Deutschland), die mit ihrer Scheinheiligkeit deutsche Werte, Kultur, Identität und sogar deutsche Menschenleben gefährden.
Hat daran Göring-Eckard heute früh im Moma gedacht, als sie öffentlichkeitswirksam, weinerlich und pauschal die Form (siehe oben) eines Flüchtlingsgegners verurteilte, ohne sich um dessen Inhalt bzw. Ursache zu scheren?
– Cui bono, wem nutzt es?

SPD – für oder gegen das Volk?

Offener Brief an die SPD zum Flüchtlingsthema

http://www.contra-magazin.com/…/offener-brief-an-die…/

– 60 Millionen Flüchtlinge, weltweit!, die nicht aus Witz und Tollerei ihre Heimat verlassen. –

Da werden Dumme und obrigkeitshörige Gutbürger als „helles Deutschland“ und besorgte, weitsichtige („Wut“)Bürger als „dunkles Deutschland“ diffamiert. Ja beide Seiten werden bewußt falsch kategorisiert in der hinterlistigen Absicht, das Volk als Ganzes zu spalten. „Teile und Herrsche“, so läßt sich die eigene Macht am besten sichern, zum Wohl eigener, egoistischer Existenzbedingungen, mit amteidwidrigem Handeln zum SCHADEN des eigenen Volkes.
Ganz zu schweigen von der bewußten Vertuschung der wahren Ursachen der weltweiten Flüchtlingsströme, der Verteufelung unschöner Wirkungen daraus und der demütigen Hinnahme dreister Obama-Aussagen: „Flüchtlinge seien ein europäisches Problem“. Ja geht’s noch? Wann wachen die „Gutbürger“ endlich auf, vor dem letzten Hemd? Ich befürchte, auch das muß ihnen wie 1945 erst noch genommen werden, bevor sie ERWACHEN!
Die volksverräterische Politik der SPD hat das Volk bereits 1914 (Bewilligung Kriegskredite zum Vorteil der Banken) und 1933 als Steigbügelhalter Hitlers in das bekannte Unglück (I. + II. Weltkrieg) gestürzt. Der III. Weltkrieg zeigt bereits, spätestens seit der Ukraine (Maidan)-Krise seine häßliche Fratze.

99% der Deutschen – WACHT AUF!

Sind wir alle total verblödet?

http://www.contra-magazin.com/2015/09/sind-wir-alle-total-verbloedet/

Die Problematik der vorsätzlichen Überflutung mit Flüchtlingen durch die USA und ihrer dreckigen Schleuserbanden (ja, Beweis ist erbracht und die Tickets, Kleider, Handys evident) wird völlig ausgeblendet. Stattdessen wird der Bürger, der sich ganz normale Fragen stellt und nach Alternativen oder Lösungen sucht, als PACK bezeichnet, als Fremdenhasser, als Rassist – ja geht’s noch?

Ja, wir sind alle total verblödet! Die Einen, weil sie sich beschweren, obwohl eine solche Situation sehr schwierig zu meistern ist, selbst bei größtem Goodwill und Anstrengung. Die Anderen, weil sie Erwartungsmuster schüren, die völlig unsinnig und unerfüllbar sind. Die Dritten, weil sie die Bürger auseinanderdividieren wollen, um sich selbst einen schlanken Schuh bei den Amis zu verdienen. Und die Vierten, weil sie die Bürger systematisch falsch oder gar nicht informieren, sondern nur mit tränenreichen Schockbildern begeiern und verdammt blöden Unterschriften. In den Talkshows wird am Problem vorbei geblödelt und über die üblichen Stereotypen geschwafelt mit Fingerzeig auf alles was angeblich nicht menschenrechtlich oberfein ist. Wir sind alle total verblödet!
Das künstliche Echauffieren der bestversorgten Fernseh-Quatschtanten aus panorama, Maischberger, Illner und CO sowie das hysterische Fordern immer neuer Perfektionismen und Taten aus der Sekunde heraus und zur Bestversorgung aller in derselben Sekunde. Dies demonstriert die totale Verblödung und den Wahn der manipulierenden Presse-Mafia, die uns über die wahren Verhältnis nichts sagen will und darf.

Seid Jahrtausenden ist es humanistische und ethnische Regel, daß derjenige, der fremd ist und neu in ein Land kommt, sich dort erst zurechtfindet, dann integriert und nicht mit der frechen Forderungen kommt, daß der Gastgeber sich integrieren soll. Weiterlesen

„Denk ich an Deutschland in der Nacht…“

SPDOffener Brief – Aufforderung zum „Gehirn einschalten“ 03.09.2015
– Adresse: siehe oben rechts

NICHT geehrte Genossen,
da ich prinzipiell an das Gute im Menschen glaube, unterstelle ich Ihnen einmal ernste Besorgnis für das deutsche Gemeinwohl.
Leider muß ich aber feststellen, daß Sie obrigkeitshörig einer zwar raffinierten, aber immerhin doch einer politischen und medialen Manipulation unterlegen sind.

Gern will ich meine Feststellung begründen. Sie basiert im Wesentlichen auf dem Grundsatz der Erkenntnistheorie, eine beliebige Situation zuerst nach seinen Ursachen, und erst dann nach seinen Wirkungen zu beurteilen. Das hat selbstverständlich nichts mit weltanschaulichen Positionen, sondern allein mit den Gesetzen der Logik des Zusammenlebens der Menschheit zu tun.

Ich frage Sie also:
1. was sind die Ursachen dafür, das sich Menschen ungern von ihrer Heimat verabschieden, um ihre physische Existenz zu sichern?
2. warum ertrinken Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer auf dem Weg in ihre existenzielle Sicherheit?
3. wer bezahlt eigentlich die Schleuser, die Tausende mittellose Flüchtlinge in den Tod treiben? Warum wird in der UN der Kampf gegen Schleuser hintertrieben (Resolutionsablehnung heute)
4. warum entsteht ein Flüchtlingsstrom aus dem Westbalkan aktuell erst 20 Jahre nach dem Kriegsende?
5. Wer hat die Macht und warum, die EU und/oder nationale Regierungen für die Realisierung eigener Interessen einzuspannen?
6. Welche Rolle spielt die Moral definitiv in einer Machtstruktur?
7. Empfinden Sie Verantwortung oder gar Scham angesichts Tausender Tote vor Lampedusa oder des 3-jährigen Syrerjungen, dessern Bild gestern durch die Medien ging? Denn: Unterlassungen sind auch Taten!!!

Erst wenn Sie sich ehrlichen Herzens diese Fragen beantworten können, haben Sie das Recht, anderen „unqualifizierte“ Beiträge vorzuwerfen. Bis dahin ist es besser, Sie verkriechen sich in Ihr Glashaus, – besser ohne Steine – !
Uwe Wiemer

Sternstunde für Demokratie?

20.08.2015: Rücktritt Tsipras’

Das 3. Hilfspaket für Griechenland verdient nicht mal seinen Namen, reine Propaganda. Zustande gekommen durch reale und unmittelbare Finanzdiktatur, Tsipras nennt es eine „unglaubliche, ungeheure Erpressung“.
Griechenland ist dem Gläubiger-Quartett aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB), Internationalem Währungsfonds (IWF) und Euro-Schutzschirm ESM beinahe schon völlig ausgeliefert.
Letzter Versuch: die öffentliche Aktivierung und Einigung des eigentlichen Souveräns, des Volkes – Rücktritt und Neuwahlen!

Den Abgeordneten in Europa und den nationalen Parlamenten sollte eigentlich klar sein, daß das ganze sogenannte „Reformpaket“ sowohl Griechenland, als auch den europäischen Steuerzahlern massiv schaden wird. – Ist es aber nicht oder hintergründig erzwungen, wie die parlamentarischen Zustimmungen beweisen. Blauäugig (siehe Zustimmung zum ESM ohne Detailkenntnisse) und erzwungenermaßen werden Zustimmungen erteilt, ohne Berücksichtigung der IWF-Zweifel und darauf dümmlich hoffend, daß der IWF seine berechtigten Zweifel (Schuldentragfähigkeit Griechenlands) einfach verwirft und im Oktober 2015 nach Prüfung erster Reformergebnissen zustimmend entscheidet.
Seit gestern (Tsipras Rücktritt) ist zu erwarten, daß sich Griechenland, wie nach der Wahl im Januar 2015, gegen die erpresserischen Diktate erneut zur Wehr setzen wird. Dann steigt der IWF im Oktober nicht ein, sein Finanzanteil wird dann eben auf europäische Steuerzahler, wie schon bisher, auf uns alle!, umverteilt. Die Falle Schäubles ist zugeschnappt.
So dumm, wie es oberflächlich scheint, sind diese als Volksvertreter getarnten „Wegbereiter“ der Finanzdiktatur natürlich nicht. Hinter deren falscher Zustimmung zum 3.“Hilspaket“ stehen Eigeninteressen und ganz konkrete finanzielle, wirtschaftliche, mediale und politische Macht. Sie dürfen raten, wo deren Ursprünge liegen.

Ein genauer Blick auf das „Hilfspaket“ zeigt, daß sich damit substanziell gar nichts ändert. Von den kolportierten 86 Milliarden Euro fließen nämlich 36 Milliarden in den Schulden-dienst, 25 Milliarden in die Bankenrekapitalisierung, 18 Milliarden gehen für Zinsen drauf, 2,5 Milliarden für Zahlungsrückstände und gerade einmal 4,5 Milliarden Euro sind als „Staatsreserven“ vorgesehen. Damit nimmt man den Druck nicht weg, der auf den Staats-finanzen lastet. Die konzertierte Propaganda hat ihr Ziel erreicht!

Für die Griechen selbst bedeuten die Maßnahmen nämlich noch weitere massive Einschnitte, Enteignung von Staatsvermögen und eine Verlängerung des Leidens, während die Risiken für die EU-Steuerzahler natürlich massiv ausgeweitet werden. Alleinige Gewinner sind die Banken- und Wirtschaftskonzerne, wie z.B. Fraport Frankfurt, die für ein Butterbrot 14 regionale Flugplätze einheimsen. Das Schicksal griechischer Goldminen und Öl/Gasvorkommen wird verheimlicht, ist nicht bekannt, soll aber garantiert ebenso verscherbelt werden. So sollen unreale 50Mrd. zur teilweisen Schuldendeckung bei aktuellen Dumpingpreisen angesammelt werden.

Der gestrige Rücktritt Tsipras’, verbunden mit Neuwahlen am 20 September 2015 (noch vor der angekündigten IWF-Entscheidung im Oktober!) kann zur Sternstunde europäischer Demokratie in des Wortes reinster Bedeutung werden. Das wäre meiner Meinung nach ein glänzender, strategischer Teilerfolg über die globalen Finanzmächte. Dazu sind bereits notwendige Tatsachen geschaffen, aber ich sehe auch noch weitere notwendige Voraussetzungen dafür und nicht nur in Griechenland.

Vollendete Tatsachen:
1. Syriza hat mit ihren Wahlversprechen das Vertrauen der Wähler auch nach der Wahl nicht verloren. Dafür sprechen:
• die Verweigerung des linken Flügels bei der „Reformzustimmung“ als  Gesichtswahrung
• die taktische Ausnutzung der Stimmen von Konservativen und Sozialdemokraten, den Hilfswilligen der griechischen Krise im Auftrag der Finanzmächte.
• die Offenbarung der Erpressungspolitik der TROIKA durch Tsipras und Varoufakis
2. Im Gegensatz zu Papandreou,
er wollte 2011 über die Euro-Rettungsprogramme ab-stimmen lassen, gab das Vorhaben aber nach heftigen Widerstand von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy auf,
ist Tsipras die Durchführung eines Referendums gelungen, hinter dem sich die überwiegende Mehrheit des Volkes versammelt hat.
3. Tsipras glaubhafte Ablehnung des Reformpaketes (Gegenteil des griechischen Willens) entsprechend des Referendum-Ergebnisses und sein taktisches Werben für das Reformpaket (Zeit- und Finanzgewinn) sind kein Widerspruch in sich.

Tsipras sagte während der Parlamentssitzung, man sei gedrängt worden, Schritte zu gehen, die nicht im Programm seiner Partei stünden.
Die Dinge, die jetzt auf dem Tisch lägen, seien aber in einigen Punkten besser als die, die Griechenland zuvor als ultimativ vorgelegt worden seien. Erstmals gebe es jetzt auch die Festlegung auf eine Restrukturierung (Schuldenschnitt) der Schulden des Landes.
Kein Wunder, denn die Verluste aller Banken wurden inzwischen auf Kosten der Steuerzahler glorreich ausgeglichen (Schäuble für Grexit noch vor wenigen Tagen)
Er habe in den vergangenen sechs Monaten „alles Menschenmögliche getan“, um das Land ohne weitere harte Sparmaßnahmen aus der Krise zu führen, sagte Tsipras. Bei einer Ablehnung des Sparprogrammes drohe „ein Minenfeld“. Das wolle er dem Volk nicht verheimlichen. „Ja, wir haben Fehler gemacht“, fügte Tsipras hinzu. Nun stehe das Land vor dem Abgrund der Pleite.
Tsipras sagte weiter, extrem konservative Kreise in Europa wollten, dass Griechenland scheitere. „Wir haben beschlossen, einen Grexit abzuwenden.“ Das Sparprogrammm sei hart und nicht im Einklang mit den Wahlversprechen seiner Partei. Athen habe aber keine andere Wahl, als es zu akzeptieren. Tsipras forderte seine Partei und alle anderen Abgeordneten auf, ihm und einer Regierung die nötige Vollmacht zu geben, das Sparprogramm mit den Gläubigern abzuschließen.
Promt (oder triumphierend) erhielt vorgestern Griechenland die erste Finanztranche, gestern erfolgte ein notwendiger Schuldendienst und sein strategischer Rücktritt zur Ermöglichung schneller Neuwahlen zur verstärkten Offenbarungt des Volkswillens.
4. Die Erpressungspolitik der TROIKA ist für Interessierte und Mitdenkende in ganz Europa in das Licht der Öffentlichkeit gezerrt worden

Notwendige Voraussetzungen:
1. Wiedervereinigung der Syriza bzw. Verhinderung der Abspaltung des linken Flügels durch Glauhaftmachung der gleichen Ziele (gegen Finanzdiktat unrealer Sparpolitik) in Partei und Volk
2. Zurückdrängung und Entlarvung der vehement einsetzenden Propaganda gegen Tsi-pras. Bereits nach Bekanntgabe des Rücktritts wurde der Linke Flügel in den Medien als „Verweigerer“ und „Abweichler“ diffamiert. Der Schock sitzt tief in den Medien, wenn es für Tsipras bei seinem stategischen Schachzug heute noch keine Titulierung gibt.
3. Die Linken in ganz Europa sind zwingend aufgerufen, ihren Völkern solidarisch kurzfristig die unheilvolle Globalhegemonie der USA und deren Vasallen in Europa und der EU deutlich zu machen. Kurzfristig, weil auch in der Politik die Zeit Tatsachen schaffen kann.
Deren Ausbleiben wäre gleichzeitig ein Gradmesser dafür, inwieweit die Linken sich be-reits systemisch angepaßt hätten!

Die unheilvolle und USA-hörige EU mit ihren undemokratischen Strukturen und Entschei-dungsprozessen, siehe u.a. ESFS, ESM. TTIP und „graden Gurken“, sind vielen Men-schen ein Dorn im Auge. Die USA haben es über NATO und EU unheilvoll geschafft, daß sich z.B. Europa gegen Rußland und seine ureigensten Interessen zum eigenen Nachteil und Vorteil allein für die USA mißbrauchen lassen. Es ist die Fortsetzung der erfolgreichen Politik des englischen Empires seit dem 17. Jahrhundert, seine Vormachtstellung in Europa durch die permanente Inszenierung und Anheizung von kontinentaleuropäischen Konflikten dauerhaft zu sichern. Die USA haben diese Strategie „false flag“ seit dem ersten Weltkrieg (Lusitania) erfolgreich übernommen. Es wird höchste Zeit, dieser „Teile und Herrsche-Politik“ einen Dämpfer zu verpassen. Gegen die entsprechende Propaganda hilft wie immer die Frage „CUI BONO?, wem nutzt es“!

4. Die Absichten von Kauder, Oppermann &Co., ihre verfassungswidrigen Methoden gehören entlarvt und angeklagt. Die gegenwärtige Staatsräson ist gegen die Interessen des deutschen Volkes gerichtet, die Regierung, beginnend bei der Kanzlerin, verletzen seit Jahren ungestraft ihren Amtseid. Wie lange eigentlich noch?
Wirtschafts-, Finanz-,Bildungs-,Arbeits-,Rechts- und Flüchtlingspolitik, alle Bereiche gereichen dem Volk zum Nachteil. Gleichzeitig werden die Reichen immer reicher, die Armen immer abhängiger und die Fleißigen immer ärmer. Wie lange noch?

Die vehemente Unterstützung von Tsipras und Syriza sind ein erster Schritt, der wahren Demokratie einen Sieg über die globale Finanzdiktatur zu bescheren und gleichzeitig eigene Interessen zu verteidigen bzw. zurück zu gewinnen.
Bitte schauen sie ÜBER den Tellerrand, es ist Zeit für aktives Handeln, mit Erkenntnis, Weitblick und gemeinsam. Dank Griechenland war die noch nie so groß für wesentliche Veränderungen in Deutschland, in Europa, in der Welt.

Solange der Rowdy sein Feuerzeug an den Kopf des Schiedsrichters werfen darf (Fußball: Osnabrück gg. Leipzig) und sein Nachbar untätig wegschaut, solange werden wir nichts ändern können.
Ich bin 68 und mein aktives Tun beschränkt sich leider auf die Bemühung um Verbreitung meiner Überzeugung.
An alle Jüngeren richte ich meinen Apell zu tätigen Protesten, Diskussionen und Bemühungen zur wirksamen Verbreitung meiner hier dargelegten Meinung.
Es geht auch nicht an, daß sich alternative Medien berechtigt lautstark nur über konkrete Wirkungen kritisch äußern, ohne die globalen und regionalen Ursachen dieser Wirkungen auch nur mit einem Wort zu erwähnen bzw. zum Nachdenken darüber anzuregen.

Vielen Dank für Ihr Interesse

Lügenpresse

Die »Lügenpresse« und der inszenierte Trauermarsch der Staats- und Regierungschefs in Paris (Torben Grombery)

Erst kürzlich haben uns die Zeitungsverleger in Deutschland in einem öffentlichen Aufruf vereint mitgeteilt, dass sie die Presse- und Meinungsfreiheit auch gegen die »perfide Propaganda der PEGIDA-Anführer und den üblen Vorwurf der Lügenpresse« stets aufs Neue verteidigen müssen. Kurz darauf haben uns genau diese Verantwortlichen des Mainstreams auf allen verfügbaren Kanälen den Trauermarsch der Staats- und Regierungschefs in Paris als einzigartige Sensation präsentiert, der sich wenig später als inszenierte Schein-Demo abseits der Millionen für die Kameras und das blöde Volk entpuppte.

Schauplatz: Sonntag, 11.Januar 2015, Paris
Staats- und Regierungschefs inszenieren einen Trauermarsch für die Kameras genau der Presse,die sich in Deutschlandaktuell vehement gegen den Vorwurf der Lügenpresse“ zur Wehr setzt…

Nicht nur
Die ›Tagesschau‹ hatte den Eindruck erweckt, Staatschefs seien an vorderster Front mitmarschiert, was nicht der Fall war. taz-Chefin Ines Pohl setzte den Umgang mit Bildern in dem Fall in Beziehung mit dem Unwort von der ›Lügenpresse‹.«

Neben dem Vorwurf der Manipulation und Propaganda festigt sich der Verdacht einer bewußten Ideologisierung, die wir aus Zeiten der DDR überwunden glaubten. Ziele damals waren einzig und ausschließlich „Verdummung und Machterhalt“, – und heute?

Anstatt den Begriff »Lügenpresse« zum Unwort des Jahres zu küren (ein Skandal für sich – im ehemaligen Land der Dichter und Denker), sollten die Verantwortlichen vielleicht darüber nachdenken, daraus das Wort des Jahres zu machen.

 

PEGIDA ist keine Ursache, sie ist nur Wirkung!

Die Organisatoren von Pediga sind „moralisch“ vielleicht nicht erste Wahl, wohl aber deren Sammlungsvermögen. Wenn ich 1. unterstelle (Positionspapier Pediga), daß sie NICHT islamfeindlich sind, wenn ich 2. unterstelle, daß zusätzlich massive, deutsche Alltags- und Existenzsorgen für die Pediga motivierend wirken, dann möchte ich behaupten, daß sich auch „nicht manipulierte Gegendemonstranten“ in Letzterer wiederfinden können.
Das wirft die Frage auf, wie (Wer?) man sinnvoller Weise gleiches Protestpotential zielführend vereinigen kann. Die Unfähigkeit aller etablierten Parteien dazu ist hinlänglich bewiesen. Selbst die Linke läßt sich benutzen.
Denn eines ist gewiß, der deutsche Staat ist schon längst nicht mehr der Interessenvertreter des Volkes in seiner ursprünglichen Logik und Funktion. (siehe ganz unten)
Hier eine Umfrage vom 06.01.15 von „MDR-um Vier“:

Die abgebildete URL öffnet inzwischen folgendes Fenster:
Nehmen Sie dazu mein Zitat Platons über den Staat zur Kenntnis:
Wollen Sie das Votum dennoch öffnen, dann diese URL aufrufen und anklicken.

CDU zu feige, auf Pegida zuzugehen

In dieser Diskussion bewahrheitet sich meine Behauptung (siehe oben), obwohl aller Anfang schwer ist.
Zugegeben: Schwerer Toback „für die da oben“! (folgende Grafik), denn:
Ursachen erkennen hilft Wirkungen zu verstehen. Erst recht die vorherrschende Propaganda und deren Ziele erkennen.


 

Bitte, Anti-PEDIGA – denkt nach!

Es ist wahr, Dummheit kann man nicht bekämpfen, nur entschuldigen.
Es ist aber auch wahr, Dummheit kann man befördern – Mit Propaganda!

Im letzten Jahr hieß der Propagandaschwerpunkt „Aggressor Putin“, obwohl Rußland keine Bedrohung der EU darstellte, eher umgekehrt mit der NATO-Osterweiterung seit 1990. Viel eher fiel der entsprechende Propagandabeginn gegen Rußland/Ukraine zeitlich zusammen mit dem Angebot Rußlands an die EU über eine Freihandelszone von Wladiwostok bis Lissabon. Verlierer wären die USA mit ihrer angemaßten Weltmachtrolle gewesen. Promt initiierten sie die Antirußlandpropaganda mit allen ihren Erfüllungsgehilfen in NATO und der EU. Gleiche Szenarien mit gleichen Zielen und gleichen Urhebern erleben wir aktuell in Hong Kong oder Ungarn – bitte nachdenken.

Eine vergleichbare Rolle spielt nun die Propaganda gegen PEGIDA mit klaren Lügen und diffamierender Darstellung. Kein Wort über berechtigte Zukunftsängste der Menschen. Dafür aber die Überbetonung und Verteufelung Weniger. Das Positionspapier der PEDIGA hat nichts, aber auch gar nichts mit Ausländerfeindlichkeit oder gar Rassismus zu tun.

Vielmehr klagt es Dilettantismus und Unfähigkeit der Politik nach dem Motto: „Wehret den Anfängen“ an. Medien und Politik haben dies genau verstanden, deshalb ja ihre zügellose Hetze und Propaganda für ihren Machterhalt.
Interessant dabei: Politiker wie Merkel oder Özdemir (Grüne) fordern, dass es keinen Dialog mit PEGIDA geben darf, dass die Bewegung tabu ist. Damit tun sie aber selbst, was an PEGIDA verteufelt wird: Andere ausgrenzen. Wer ist jetzt der Böse?

Die Sorgen der Anti-Pegida sind dem Grunde nach durchaus verständlich und begrüßenswert. Andererseits zeigt sich aber, daß sie Opfer genau dieser unheilvollen Propaganda geworden sind.

BITTE Anti-PEGIDA:

  • laßt Euch nicht benutzen,
  • hört nicht auf die Medien, sondern hört die Argumente der Pegida,
  • denkt nach und erkennt die gleichen oder vergleichbaren Sorgen und Interessen,
  • Propaganda dient nur der Erhaltung der Macht,
  • Frau Merkel und Co. haben sich am Wochenende selbst disqualifiziert.

vor mehr als 2000 Jahren

 

Lügenpresse – ein Beweis

Für diese Meldung gibt es mehrere Quellen, einschl. der Polizei.

Wenn man aber endlich nicht bloß über Wirkungen (Erscheinungen) nachdenkt, sondern vor allem über deren Ursachen, dann hilft dabei die folgende Grafik:

Stellt sich die Frage: Was ist aus Art. 20 (2) GG geworden? Auch an eine über 2000 Jahre alte Erkenntnis zur Demokratie sei erinnert:

Da klingt angesichts der Lebensrealität der Appell des Bundespräsidenten in seiner heutigen Weihnachtsansprache wie Hohn in den Ohren eines jeden denkenden Menschens. Der Apell lautet: „Vertraut der Demokratie!“
Ich frage mich, welche Demokratie?, wo ist sie abgeblieben?

Gieriges Kapital, weltweit!

Die Gier der Mächtigen ist grenzenlos.
Seit 150 Jahren ist bekannt und vielfach bestätigt: nur die Höhe des Profit entscheidet über den Grad des Verbrechens, von Betrug (Banken) über Mord (Maidan 24.02.2014, Brandanschlag Charkov, MH 17) bis Völkermord (Irak, Privatarmee gegen Ostukraine).
Die Einflußnahme folgt immer gleichen Mustern. Propaganda, Hetze und Diffamierung in den Medien, subversive Motivierung, Anleitung sowie materielle und finanzielle Unterstützung von Unzufriedenheitspotenzial, wenn nötig, mit ausländischer Verstärkung. Letztes eklatantes Beispiel der Regierungssturz des Maidan, ähnliche Anfänge zur Zeit in Hong Kong.

Das Gold der Ukraine wirft auf dieses, immer ähnliches Muster, ein entlarvendes Schlaglicht. Dazu kommt die Okupation der ukrainischen Landwirtschaft (Kornkammer Europas) durch Monsanto & Co, oder das Frackinggas der Ostukraine (Sohn von US-Vizepräsident Biden als CEO der Fördergesellschaft).

17.03.2014
Wurden die ukrainischen Goldreserven insgeheim ausgeflogen und von der New Yorker Federal Reserve beschlagnahmt?
Prof. Michel Chossudovsky

Die russische Internetnachrichtenseite Iskra News aus Saporischschja im Osten der Ukraine berichtete am 7. März, die »Goldreserven der Ukraine wurden überstürzt vom Flughafen Boryspil im Osten Kiews auf dem Luftwege in die USA gebracht«. Dieser mutmaßliche Lufttransport und die Beschlagnahmung der ukrainischen Goldreserven durch die New Yorker Federal Reserve wurden von westlichen Medien bisher nicht bestätigt.
Die bisher noch unbestätigten Berichte zur »Auslagerung« der ukrainischen Goldreserven wurden zwar noch nicht von den Mainstream-Finanzmedien, wohl aber schon vom Informationsdienst Shanghai Metals Market auf der Internetseite Metal.com aufgegriffen. Dort wurde unter Berufung auf eine ukrainische Regierungsquelle berichtet, die ukrainischen Goldreserven seien »in einem nicht gekennzeichneten Flugzeug … von Kiew … in 40 versiegelten Kisten … in die USA« geflogen worden.
Die unbestätigte Quelle, die von Metal.com zitiert wird, erklärte weiter, diese Operation zur »Verlegung« der ukrainischen Goldreserven in die New Yorker Federal Reserve sei vom geschäftsführenden ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk angeordnet worden, um das Gold im Falle einer russischen Invasion, in deren Verlauf das Gold beschlagnahmt werden könnte, zu schützen.
Von besonderer Bedeutung in diesem Interview mit William Kaye ist der Hinweis auf die Analogie zwischen der Ukraine, dem Irak und Libyen. Denn, wie wir uns erinnern, wurden sowohl die Goldreserven des Iraks als auch die Libyens von den USA beschlagnahmt. Kaye erklärte, der vermutliche Bestimmungsort der wertvollen Ladung sei New York.
Die Nationalbank der Ukraine (Zentralbank) beziffert den Wert der ukrainischen Goldreserven auf 1,8 Mrd. Dollar. In dem Interview sagte Kaye weiter:
    »Das wäre eine sehr nette Anzahlung zur Rückerstattung der fünf Mrd. Dollar, die die USA, wie sich die Staatssekretärin im amerikanischen Außenministerium, Victoria Nuland, brüstete, bereits für ihre Destabilisierungsbemühungen gegenüber der Ukraine und die Machtergreifung der neuen demokratisch nicht legitimierten Regierung ausgegeben hätten.«

Der amtierende ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk hatte der Regierung Janukowytsch vorgeworfen, die ukrainischen Goldreserven gestohlen zu haben. Eine entsprechende Erklärung wurde am 27. Februar, also weniger als eine Woche vor dem Erscheinen des bisher noch unbestätigten Berichts über den Transport des ukrainischen Goldes nach New York veröffentlicht.

19.11.2014
Ukraine gibt zu, dass ihr Gold weg ist: »In den Tresoren der Zentralbank ist kaum noch Gold«
Tyler Durden

Im März meldete der IWF, dass die offiziellen Goldbestände der Ukraine 42,3 Tonnen betrugen, was acht Prozent der Reserven des Landes entsprach. Die Zahlen bezogen sich auf Ende Februar, also auf den Zeitpunkt, als der vom US-Außenministerium eingefädelte Staatsstreich gegen den damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch seinen Abschluss fand.
Nun machte in einem Interview mit dem ukrainischen Fernsehen niemand Geringeres als die Präsidentin der ukrainischen Zentralbank ein erstaunliches Eingeständnis:
»In den Tresoren der Zentralbank ist kaum noch Gold übrig. Es gibt noch eine kleine Menge an Goldbarren, aber die machen nur ein Prozent der Reserven aus.«
Ausgerechnet in einer Phase, als die Ukraine von ihren westlichen Verbündeten »unterstützt« wurde, »verschwand« Gold – das Gold des Volkes! – im Wert von Milliarden. Das ist mehr als ein wenig ungewöhnlich.
»Aktuellen Zahlen zufolge sollte der Wert des ukrainischen Goldes bei 988,7 Millionen Dollar liegen. Das wäre der Wert des Goldanteils, wenn Gold acht Prozent der Reserven ausmachte. Glaubt man jedoch (Zentralbankpräsidentin Walerija) Gontarewa, sind gerade einmal noch 123,6 Millionen Dollar in Gold übrig.Diese Zahl ist fantastisch, wenn man bedenkt, dass die Goldmenge Ende Februar (als die neuen Obrigkeiten bereits Schlüsselpositionen übernommen hatten) 1,8 Milliarden Dollar oder zwölf Prozent der Reserven betrug.«

Anders gesagt ist der Wert der Goldreserven seit Beginn des Jahres auf ein Sechzehntel gefallen.
Wie auch immer: Dass das ukrainische Gold verschwunden ist, wurde nun bestätigt. Vielleicht ist es da auch an der Zeit, der »unbestätigten« Geschichte (siehe oben) noch einmal nachzugehen, derzufolge der Großteil des ukrainischen Goldes in die USA abtransportiert wurde, kurz nachdem das derzeitige Regime die Macht übernahm.

Gebot der Stunde

Umschuldung Baufinanzierung – ein Gebot der Stunde!

Ein Gebot der Stunde zur Kostensenkung für Baufinanzierungen seit 2002 stellen 2 Tatsachen dar:
1. 80 % aller Widerrufsbelehrungen sind lt. BGH-Urteil unwirksam, d.h. der Kreditvertrag mit den damaligen Zinsen (5-8%) ist noch heute widerrufbar.
2.. Die Marktzinsen sind aktuell bei entsprechenden Banksicherheiten auf einem absoluten Tiefpunkt – 1,2% !

Beispielhaft beträgt eine mögliche Zinsersparnis p.a. bei 200.000,-€ Kreditsumme:
Zins alt:                            – 8%,
Zins neu:                           – 1,5%,
Zinsdifferenz:                    – 6,5%
Zinsersparnis pro Jahr:      200.000 x 6,5% = 13.000 €,

das sind z.B. bei einer bisheriger Laufzeit von 5 Jahren schon einmal 65.000 €, die zusätzlich und nachträglich zur Tilgung eingesetzt werden können.

Allerdings ist die Rechtslage sehr „schwammig“, so daß unbedingt anwaltliche Begleitung empfohlen werden muß. Aber wie Sie sehen, winkt mit Mut und Initiative ein lohnender Erfolg.

Auch das Kartellamt ist bereits über aktuelle, schadensmildernde Bankenabsprachen informiert, die bei gegebener Rechtssicherheit niemals erfolgt worden wären.

Aber mit der Geldschwemme (FED, EZB) am Markt verbessern sich die Aussichten auf Erfolg von Monat zu Monat. Bei Klage winken vorteilhafte Vergleiche, denn keine Bank riskiert ein Grundsatzurteil, auf daß sich danach tausende Kreditnehmer berufen dürften.

An diesem Beispiel zeigt sich überdeutlich, daß sich eine solide Bauberatung nicht nur an baufachlichen und mentalen Gegebenheiten orientieren muß, sondern auch gesellschaftliche Bedingungen zum Vorteil des Bauherren berücksichtigen kann und soll.

In diesem Sinne ist auch meine dritte Säule meiner homepage: „Allgemein“ zu verstehen. Dieses konkrete Beispiel macht es überdeutlich, allerdings Ihr UM/NACH-Denken vorausgesetzt.

Europawahl (Schluß)

Im Rahmen meiner Europawahl-Serie erhielt ich den Vorwurf „Verschwörungstheoretiker“.
Darüber bin ich insgesamt erfreut, weil
1. der Absender meine Argumentation zur Kenntnis genommen hat und
2. meinen Intelligenzquotienten und Inhalt der Argumentation „bestätigt“ (siehe unten).

„Verschwörungstheoretiker“

»Verschwörungstheorie« ist ein bewußt und gezielt abwertendes Etikett, das jemandem angehängt wird, um ihn als geistesgestört (wahrheitsverdrehend) darzustellen. Es ist eine Taktik, die von der heutigen Gedankenpolizei häufig angewendet wird, wenn gefordert wird: »Halt dich da raus!«  Gönnen wir uns einen Moment der Rationalität und stellen die Frage, die uns der gesunde Menschenverstand diktiert: Gibt es wirklich KEINE Verschwörungen auf unserer Welt?

Eine Vielzahl von rechtswidrigen Verschwörungen sind im globalen und nationalem Maßstab mit dem Eingeständnis der Verursacher bereits aufgedeckt. Gegenstand solcher Bestrebungen sind ausnahmslos Maximalprofit und Machterhalt.
Allerdings bedarf es dazu der Nutzung alternativer Medien, eigenem Interesse und gesundem Menschenverstand.
Haupakteure sind besonders in folgenden Bereichen angesiedelt:
– Finanzwirtschaft, (private Verluste werden sozialisiert)
– Pharmaindustrie, (Mißbrauch bei Patent- und Zulassungsrecht von Medikamenten)
– Lebensmittelindustrie, (Privatisierung von Menschenrechten (Wasser, Gesundheit)
– Energiewirtschaft, (Profit geht vor Allgemeinwohl)
– Versicherungswirtschaft (Maximalprofit durch Vorenthaltung vertraglicher Leistungen)
– Medien (Manipulation + Verdummung) und
– Politik (siehe Steuerrecht, Bildung, ESM, Freihandelsabkommen)

Betrachtet man allgemein die öffentliche Meinung (Mainstream), so muß man auch hier weitgefaßt von einer Verschwörung der Medien im Interesse des eigenen und politischen Macht- und Existenzinteresses ausgehen. Dabei ist der Verstoß gegen die Menschenwürde (Art.1 Grundgesetz) in der Regel nebensächlich.

Wie Ihnen jeder Staatsanwalt – ob auf Bundesebene oder auf Ebene der Länder (Bundesstaaten) – gern erklären wird, ist es eine »Verschwörung«, wenn sich zwei oder mehr Menschen absprechen, um aktiv einen Betrug (oder ein Verbrechen) zu begehen.
Deshalb ist die Vorstellung, so etwas wie eine Verschwörung gäbe es nicht, einfach lächerlich. Und Leute, die andere als »Verschwörungstheoretiker« abkanzeln, geben sich nur selbst den Anschein geistiger Unzurechnungsfähigkeit.

Was ist ein Verschwörungstheoretiker?

Der abschätzige Begriff »Verschwörungstheoretiker« soll alle die herabwürdigen, die offiziellen Storys mit Skepsis begegnen. Per definitionem sind die meisten so genannten »Verschwörungstheoretiker« in Wirklichkeit Skeptiker. Sie sind skeptisch gegenüber dem, was ihnen die Regierung erzählt. Sie sind skeptisch gegenüber der Behauptung, Pharmakonzerne seien wirklich nur daran interessiert, der Menschheit zu helfen, und hätten kein Interesse daran, Geld zu machen. Sie sind skeptisch, ob Lebensmittelkonzerne ihnen wirklich die Wahrheit darüber sagen, was in ihrem Essen enthalten ist. Und sie sind auch skeptisch gegenüber allem, was aus der Hauptstadt, kommt, ganz egal, welche Partei gerade an der Regierung ist.

Menschen, die »offiziellen Storys« nicht mit Skepsis begegnen, sind in der Regel ein bißchen einfältig. Etwas zu glauben, was ihnen diese Institutionen erzählen, ist ein Anzeichen mentaler Retardierung (Intelligenzminderung). Fragen zu stellen ist andererseits ein Zeichen höherer Intelligenz und Weisheit. Skeptiker gegenüber den offiziellen Storys haben, wie sich herausstellt, auch die Unterstützung der Geschichte. Wie oft ist es später enthüllt worden, dass die Menschen von genau den Institutionen belogen wurden, denen sie doch eigentlich vertrauen sollten?
Verschwörungen sind deshalb real, weil die Menschheit eine Gattung ist, die zu extremer Täuschung und Betrug fähig ist. Solange es Menschen gibt, die von Gier, Neid und dem Wunsch, andere zu beherrschen, getrieben sind, wird es in allen Sektoren der Gesellschaft reale Verschwörungen geben.
Die korrekte Bezeichnung für »Verschwörungstheoretiker« sollte in Wirklichkeit »Verschwörungsanalyst« sein. Die meisten Menschen, die offiziellen Storys mit Skepsis begegnen, analysieren Verschwörungen in dem Versuch zu verstehen, was wirklich geschehen ist und was hinter verschlossenen Türen vor sich ging.
Und vergessen Sie nicht: Das nächste Mal, wenn Ihnen jemand das Wort »Verschwörungstheoretiker« entgegenschleudert, seien Sie sich bewußt darüber, daß er oder sie eine „Dummen-Kappe“ auf dem Kopf trägt, weil er zugibt, nicht verstanden zu haben, daß echte Verschwörungen ziemlich normal sind.

Letztlich ist der Vorwurf „Verschwörungstheoretiker“ eine Adelung des eigenen ICH’s, denn er unterstellt:
1. die eigene Intelligenz und
2. die Brisanz, Präsenz und Bedrohung meiner eigenen Meinung für das Herrschaftssystem.

Auch das ist nicht nur eine Theorie: Es ist eine Tatsachenaussage. Genauso wie u.a. die Jahrtausendlüge der „Demokratie“.

Vergleichen Sie bitte das hier Gesagte mit unserer alltäglichen Wirklichkeit.

 

Europawahl 16

Sieben Regionen in Europa wollen selbstständig und unabhängig sein  (22.05.2014)

Seit heute morgen finden EU-weit die Wahlen zum Europaparlament statt. Die Zahl der Regionen in Europa, die Unabhängigkeit anstreben, wächst. Das Wiederaufleben nationaler Identität sowie die Enttäuschung über die von Brüssel ausgehende zentralisierte Wirtschaftslenkung haben zu einer Verstärkung separatistischer Stimmungen geführt.
1. Schottland
2. Katalonien
3. Venedig
4. Flamen und Walonen
5. Bretagne
6. Sardinien
7. Krim
In allen Regionen werden mehr oder weniger national geschaffene Gesetze dagegen ins Feld geführt. Deren Widersprüche zum globalen Völkerrecht werden einfach negiert.
Die Propagandaschlacht bezüglich der Krim ist beispielhaft und verlogen.

Nicht die Staaten sind souverän, wie das der deutsche staatsrechtliche Positivismus des 19. Jahrhunderts gelehrt und praktiziert hat und wie das noch heute überwiegend und mit verhängnisvollen Folgen vertreten wird, sondern die Menschen als Bürger. Die Staaten sind Organisationen der Bürgerschaften, mittels derer diese ihr gemeines Wohl zu verwirklichen suchen. Die zentralen Figuren der Politik sind die Menschen, deren wichtigstes Recht ihre politische Freiheit ist, Kern ihrer Würde. Daraus erwächst das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Es ist, um mit Rousseau zu sprechen, der contract social, der ein Volk bildet. Es können sich immer wieder neue Völker bilden, größere durch Staatenbildung, auch Bundesstaaten, und kleinere durch Separationen von Volksteilen zu neuen Staaten.
Das gehört zum Selbstbestimmungsrecht der Völker, dem Kern der Charta der Vereinten Nationen. Dieses Recht schützt die Freiheit der Menschen, nicht spezifisch den Bestand von Staaten.

Nicht einmal ein Verfassungsgesetz, wie das der Ukraine, das einen Einheitsstaat verfaßt und eine Sezession nicht ordnet oder auch nur vorsieht, vermag eine Sezession eines Teiles des Volkes zu untersagen. Die Staatsgründung ist ein Akt der Freiheit und damit der Souveränität der Menschen, die zusammenleben. Nicht Staaten sind souverän, sondern Menschen. Staaten dienen der Verwirklichung der Freiheit, nach innen und nach außen. Es gibt keine ewigen Staaten und es gibt kein Recht von Staaten und erst recht nicht von Staatsorganen, ihre Existenz gegen die Menschen und Bürger, gegen das Recht, zu behaupten, gar mit Waffengewalt. Vielmehr gibt es eine Pflicht der Menschen, im Recht miteinander zu leben und die Rechtlichkeit durch eine Organisation, einen Staat, zu sichern, das natürliche Recht auf eine bürgerliche Verfassung, die Freiheit und Eigentum sichert. Auch der Freistaat Bayern ist befugt, sich in von der Bundesrepublik Deutschland zu trennen, jedenfalls in existentieller Lage, und entweder als Einzelstaat zu leben oder sich etwa mit der Eidgenossenschaft und auch Österreich zu einem Bundesstaat zu verbinden.

Auch der Freistaat Bayern ist befugt, sich in von der Bundesrepublik Deutschland zu trennen, jedenfalls in existentieller Lage, und entweder als Einzelstaat zu leben oder sich etwa mit der Eidgenossenschaft und auch Österreich zu einem Bundesstaat zu verbinden.

Der staatsrechtliche Positivismus hat den Staat als juristische Person wie einen Menschen dogmatisiert, wenn nicht mit Hegel vergöttlicht. Sein Bestand galt als unberührbar. Mit dem Recht, das, bestätigt durch Art. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, mit den Menschen geboren ist, ist das schwerlich vereinbar. Mehr als eine Organisation der Menschen und Bürger, mittels der diese ihr gemeinsames Wohl, und das ist allem voran das Recht, verwirklichen, ist er nicht. Die Menschen haben die Freiheit, sich die Organisation, genannt Staat, zu schaffen, die ihrem Wohl am besten entspricht, wenn dieser nur anderen Menschen nicht schadet, d. h. bestmöglich das Recht zu verwirklichen vermag. Aber man lebt mit anderen Menschen zusammen, vielen Menschen. Darum muß sich jeder bei der Gestaltung des gemeinsamen Lebens mit den Menschen verbinden, die in besonderer Weise zusammen gehören. Dabei muß die territoriale Einheit das Grundprinzip sein. Für sie muß der Frieden gesichert sein. Nicht Gewalt kann Staaten rechtens schaffen und erhalten, sondern nur die Sittlichkeit der Menschen, deren praktische Vernunft. Die allerdings ist Pflicht. Weil Konsens aller nicht erwartet werden kann, ist die Mehrheitsregel maßgeblich. Die freiheitliche Logik ist das Selbstbestimmungsrecht nicht des jeweiligen Volkes eines Staates, sondern das der Menschen, die auf einem Gebiet zusammenleben und zusammenleben wollen. Völker können sich folglich immer neu bilden; denn sie sind Gemeinwesen von Bürgern, Bürgerschaften.

Derartige Politiken müssen freilich dem Rechtsprinzip genügen. Dieses gebietet, daß ein friedliches und freiheitliches Zusammenleben der Menschen nach innen und auch außen gewährleistet ist. So muß ein besonderes zusammenhängendes Gebiet die Sezession betreiben, weil nicht zwei Staaten auf einem Gebiet konkurrierend Staatsgewalt ausüben können. Die Besonderheit kann sich aus jeweiligen Gründen ergeben, etwa religiösen, ethnischen, geschichtlichen, sprachlichen, wirtschaftlichen. Es muß eine erhebliche Mehrheit des separierenden Gebietes für die Sezession stimmen, damit nicht ein nicht hinreichend relevanter Teil der betroffenen Bürger den anderen in eine unerwünschte Staatlichkeit nötigen kann. Umgekehrt gibt es kein Recht der Minderheit, die Mehrheit in einen Staat zu zwingen, in dem die Mehrheit nicht oder nicht mehr leben will. Das ist eine Frage der Selbstbestimmung, der Freiheit.

Der alte Staat ist wegen des Selbstbestimmungsrechts der Völker verpflichtet, den Sezessionsprozeß friedlich zu gestalten. Er darf diesen nicht zu unterbinden suchen, keinesfalls mit Waffengewalt. Ein Referendum der Bürger des betroffenen Staatsteils ist unverzichtbar.

Es versteht sich, daß ein derart weitreichender Vorgang zu Spannungen und Zerwürfnissen führt, zumal wenn er mit existentiellen großpolitischen, etwa geopolitischen, Interessen auch dritter Staaten verbunden ist.

Die Krim hatte und hat als autonome Republik, vornehmlich von ethnischen Russen bewohnt, Jahrhunderte lang russisch, jedes Recht, einen eigenen Weg zu gehen und sich von der Ukraine zu separieren. Der Ukrainer Nikita Chruschtschow hat die Krim 1954 der Ukraine in der Annahme zugeordnet, daß die Sowjetunion von Ewigkeit sein werde. 1993 hat das russische Parlament Sewastopol zur russischen Stadt auf fremdem Territorium, als eine Art Enklave, erklärt. Die Verträge zwischen Rußland und der Ukraine von 1997 und 2010 haben den Status verändert, nicht um den Einfluß Rußlands zu mindern.
Erst die neue Politik der Ukraine unter westlichem Einfluß hat versucht, Sewastopol zum Staatsgebiet der Ukraine unter uneingeschränkter ukrainischer Hoheit zu machen.

Das Referendum ist das richtige Verfahren, um den Status der Krim zu bestimmen. Es muß eine freie Willensbildung der Bürger der Krim gewährleistet sein. Daran besteht bisher kein Zweifel. Von der Beobachtung der OSZE, so befriedend sie wäre, hängt die Rechtmäßigkeit des Referendums keinesfalls ab.

Dieses globale Rechtsprinzip wurde heute anläßlich des 65. Geburtstages unseres Grundgesetzes für Deutschland in einer Feierstunde des Bundestages ausdrücklich bekräftigt.
Gleichzeitig wurde aber auch aus unterschiedlicher Sicht bekräftigt, daß das Grundgesetz auch 65 Jahre seit seiner Wirksamkeit noch nicht ideal sei, weitere Anstrengungen für seine sinnhafte Durchsetzung erforderlich seien.
Das läßt eindeutig erkennen, daß Gemeinwohl (Völkerrecht) und Macht nur in Not-Situationen (z.B. nach dem verheerenden II.Weltkrieg) übereinstimmen, danach aber sukzessive Machtpositionen zurück erobert werden.
Ich erinnere auch in diesem Zusammenhang an das bekannte Zitat Jean Claude Junckers:
Eben dieser Juncker steht aktuell erst nach der Europawahl im Europa-Rat (bei der Europawahl werden nur Parteien gewählt!!!) als Kandidat für die Nachfolge des EU-Kommisionspräsidenten Barroso zur Diskussion.

Ich erinnere auch nochmals an das praxiserprobte Prinzip mit Blick auf obiges Zitat:
„Wehret den Anfängen !
Es ist nie zu spät und es kann durch unser Tun (aktive Wahlhandlung) nur besser werden.

 



 

 

Europawahl 15

Den Wandel wählen !

Demoskopen (Volksmeinungsforscher) stellen mir versteckten Signalen Frust und Unlust bezüglich der EU-wahl in der Bevölkerung der beteiligten Staaten fest. Es wird eine noch geringere Wahlbeteiligung (47%!) als 2009 „befürchtet“. In den Systemmedien erfährt man das natürlich nicht. Warum auch, alles läuft doch optimal. Denn bei noch geringerer Wahlbeteiligung werden die noch Etablierten des EU-Monsters noch zusätzlich gestärkt. Alles kann weiter laufen wie bisher.
1. Die Systemmedien sind in der Hand der Wirtschaftsmacht,
2. Die Politik ist nur noch Erfüllungsgehilfe der Konzerne und Banken, einschließlich der von ihnen längst beherrschten Medien,
3. noch größere Staatsverschuldungen sichern:
a) die Abhängigkeit von den Geldgebern,
b) die wirtschaftliche Existenz politischer Entscheidungsträger,
c) die zunehmende Unumkehrbarkeit dieses Versklavungsprozesses.
4. Kriege werden nicht mehr mit Waffen, sondern mit Papiergeld geführt und gewonnen. Das erhöht die Duldungsschwelle der „Volksschafe“,
5. die Umverteilung geschaffener Werte von unten nach oben verbessert die Ohnmacht und Regulierbarkeit von „unten“,
6. die gewonnene Macht dient der wachsenden Kontrolle von Staaten und deren Menschen,
7. Kultur, Werte, Moral und Ethik des gesellschaftlichen Zusammenlebens werden weiter demontiert, bei den Schwachen genauso wie bei den Starken,
8. die Ausbeutung der Schwachen zugunsten der Starken wird weiter perfektioniert.

Bereits vor 1700 Jahren hat Platon die unheilvolle, aber auch heilende Erkenntnis formuliert:
„Ich sehe den Untergang für jeden Staat kommen, in dem nicht das Gesetz über den Herrscher bestimmt, sondern dieser über das Gesetz.“
Aufmerksame und denkende Menschen können fast täglich feststellen, daß nicht das Gesetz (Moral+Werte), sondern längst die Herrschenden über die Art und Weise des menschlichen Zusammenlebens entscheiden und dafür sekundäre Gesetze geschaffen haben.

Europawahl 14

Europawahl 2014: Wählerstimmung explosiv – Politiker haben Europa verraten und verkauft
Veröffentlicht am 21. Mai 2014

Laut einer eigens durchgeführten Umfrage vor der Europawahl 2014 vertreten 89 Prozent der 1.392 Teilnehmer die Auffassung, daß Politiker Europa verraten und verkauft haben. Lediglich 2 Prozent sind sehr zufrieden, 2 Prozent halbwegs einverstanden, 6 Prozent unzufrieden. Mitnichten überraschend, denn was in Europa passiert, gleicht mittlerweile einem traurigen Scherbenhaufen. Mit Europa assoziieren Menschen zunehmend: Krieg, Armut, kaputte Sozialsysteme, fatale Einwanderungspolitik zum Nachteil aller Beteiligten sowie ein krisenhaftes Geldsystem.

Europas Politiker wurden einfach durch lang anhaltende Erfolge übermütig, weshalb sie bis dato keinerlei Folgen hinsichtlich ihres antihumanen Handelns befürchten, welche allerdings dank globaler Netzwerke durchaus entstehen könnten, denn viele Völker antworten samt einer Stimmabgabe Richtung europakritischer Parteien. Ergo wachsen Unruhen inmitten des Europaparlaments, was vielleicht vorteilhaft seitens Europas Bevölkerung.

Umfrage repräsentativ für allgemeine Wählerstimmung?

Kündigt sich in Europa demnach ein Umbruch an? Zumindest denkbar, schließlich offenbart das Buergerstimme-Umfrage-Ergebnis große Enttäuschung bzw. bürgerliche Wut. Etliche Bundesbürger dürften ähnliches empfinden, auch wenn jene aus Angst weiterhin etablierte Parteien wählen oder ihre Wahlstimme verfallen lassen. Was außerhalb Deutschlands passiert, geht an BRD-Bürger keineswegs spurlos vorbei, viele unter ihnen sehen, spüren den Zorn anderer europäischer Völker.
Zweifelsohne dauern Deutschlands Erweckungsphasen bekanntermaßen am längsten, doch sobald BRD-Bürger erwachen, kann kein Politiker diese aufhalten. Mut zur Veränderung beinhaltet stets aktive Teilnahme am politischen Geschehen; ob gesellschafts-, wirtschafts- oder parteipolitisch sei hierbei jedem selbst überlassen.

Europa reitet weiter in den Untergang

Momentan führt Europas Weg vehement Richtung Untergang. Prekärerweise glauben manche Menschen trotz aller deutlich erkennbaren politischen Fehler an eine versöhnliche Systemlösung. Gleichwohl Europa einige Jahrzehnte Zeit hatte zwecks humaner Sortierung, die jedoch niemals erfolgte. Der Euro war der bisher gefährlichste Schritt Richtung neuer europäischer Ordnung. 9/11 fiel genau in genanntes Zeitfenster: Zufall?
Unscheinbare „zufällige“ Verbindungen erzeugten Angst, resultierend daraus folgte totalitäre Bürgerüberwachung als auch implementierter Gehorsam. Einige Völker praktizieren inzwischen zivilen Ungehorsam, sprengen ihre Ketten, andere wie Deutschland tun sich damit zuweilen noch etwas schwer.

Wählen oder nicht wählen – das ist hier die Frage

Umso verworrener scheint das Wahlverhalten. Unlängst existieren Überzeugungskämpfe zwischen kritischen Wählern und überzeugten Nichtwählern: Kritische Wähler wollen ihre Stimme auf Kleinparteien geschlossen verteilen, folglich dem politischen Gleichgewicht Chancen einräumen, wohingegen Nichtwähler keinerlei Parteien wählen wollen, sich angewidert abwenden, die Meinung vertreten, daß jede abgegebene Stimme das herrschende System unterstützt. Beide Seiten haben irgendwo Recht und auch wieder nicht. Konträr dazu sollten Wählerstimmen unbedingt ermahnen, schließlich stärken Nichtwähler das System ebenfalls aufgrund großer Mitgliederwählerschaft etablierter Parteien. Neue Parteien im Parlament verhindern erstmal Brüssels reibungslosen Ablauf, und genau hier muss nach Wählerstimmabgabe eigenverantwortliches Handeln folgen.

Denn sehen und hören Sie selbst!

Europawahl 13

13 Fakten über die EU, die Ihnen kein Politiker verrät

“Wahltag ist Zahltag”, heißt der allgemein bekannte Spruch. In Anbetracht der bevorstehenden Europawahlen am 25. Mai 2014 bekommt dieser Slogan wieder seine Bedeutung. Denn schon seit Wochen berieseln die Mainstream-Medien Sie mit Berichten darüber, wie toll es in der EU doch ist und dass Sie ohne den Euro – im wahrsten Sinne des Wortes – vor die Hunde gehen werden. Doch die Realität sieht ganz anders aus.

Es gibt zahlreiche Gründe, die genau das Gegenteil zeigen: Wo der Euro und die EU den Bürgern eher schadet – mit unkalkulierbaren Folgen. Am Ende zahlen dann wir – die Bürger – drauf. Die wichtigsten Punkte sind hier für Sie zusammengestellt:

1. Der Mythos der (Euro-)Währungsunion
Währungsunionen, wie sie der Euro innerhalb der meisten Länder der EU seit 2001 beschert, halten nicht lange. Das jedenfalls sind historisch gesicherte Kenntnisse, von denen Sie wissen sollten. So gab es zwischen 1948 und 2007 weltweit 69 (!) Währungsunionen! Und alle sind gescheitert. Warum also glauben alle, dass es gerade der Euro schaffen soll, nicht zu crashen?

2. Die “undemokratische” EU
Sicher haben auch Sie in letzter Zeit Sendungen mit den beiden Spitzenkandidaten – Martin Schulz für die europäischen Sozialdemokraten und Jean-Claude Juncker für die Konservativen – für den Posten des EU-Kommissionspräsidenten gesehen. Dabei ist dies nur Augenwischerei, denn Sie können diese überhaupt nicht wählen. Das höchste Amt der EU bestimmen die europäischen Staats- und Regierungschefs (Europa-Rat) hinter verschlossenen Türen. Und keineswegs das Volk, wie es eigentlich sein sollte.

3. Das Ungleichgewicht der Wahlstimmen innerhalb der EU
Selbst wenn Sie bei der Europawahl Ihre Stimme für das Europaparlament abgeben, zählt diese EU-weit nicht gleich viel. Denn kleine Staaten werden bevorteilt. So vertritt beispielsweise ein EU-Abgeordneter aus Malta rund 67.000 Bürger. Ein Abgeordneter aus Deutschland aber 860.000 Bürger.

Auch die Legitimation des EU-Rats ist zweifelhaft. Denn, wie im EU-Parlament, sind auch hier die Stimmrechte nach Bevölkerungszahl gewichtet. Während beispielsweise das kleine Luxemburg vier Stimmen besitzt, hat das 160-mal größere Deutschland gerade mal 29. Demokratische Gerechtigkeit sieht wahrlich anders aus…

4. Die EU-Lobbyistenschwemme
Das Europäische Parlament wird von 15.000 bis 30.000 Lobbyisten belagert. Das entspricht etwa 20 bis 40 Lobbyakteure pro europäischen Volksvertreter. Und das mit nur einem Ziel: Die jeweiligen Abgeordneten für ihre eigenen (Unternehmens-)Interessen zu bearbeiten.

Unter den “Einflüsterern” befinden sich neben ganzen Lobbyagenturen auch Rechtsanwaltskanzleien. Sie helfen den Abgeordneten gerne, die Bedürfnisse ihrer jeweiligen Arbeitgeber zu verstehen. Im eigenen Interesse natürlich. Glauben Sie jetzt immer noch, dass die Europaabgeordneten frei nach ihrer Meinung und Volkesdünken entscheiden?

5. Der unaufhaltsame Anstieg der Staatsverschuldungen
Eine Staatsverschuldung ist die Zusammenfassung der Schulden eines Staates. Oder anders ausgedrückt: Die vom Staat an Dritte geschuldeten Verbindlichkeiten. Im Normalfall wird die Staatsverschuldung brutto ausgewiesen, also ohne Abzug der Forderungen des Staates gegenüber Dritten.
Laut Maastrichter Vertrag von 1992 sollte die Staatsverschuldung innerhalb der EU den Wert von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht überschreiten. Doch weit gefehlt: Die EU und die einzelnen Mitgliedsländer halten sich nicht daran. So lag die Staatsverschuldung in der EU Ende 2013 bei 87,1 %. Also fast 30 Prozent höher, als ursprünglich vereinbart. Im Jahr 2002 war sie noch bei 60,3 %, also 26,8 % niedriger.
(Maastrich-Vertrag: „Das Kriterium der Haushaltsstabilität (Defizitquote unter 3 % und Schuldenstandsquote unter 60 % des BIP) wurde als dauerhaftes Kriterium ausgelegt (Stabilitäts- und Wachstumspakt“)),

Ich habe mir die Mühe für Sie gemacht, nachfolgend den Vergleich der Krisenländer und von Deutschland Ende 2002 und Ende 2013 zu machen :

EU-Staat           Staatsverschuldung  ZuwachsVerschuldung
                                    2013 in %                   in %                              
Irland                           123                             + 91,2
Griechenland              175,1                          + 73,4
Portugal                       129                             + 72,2
Zypern                         111,7                          + 46,6
Spanien                       93,9                            + 41,3
Italien                           132,6                          + 27,2
Deutschland                78,4                            + 17,7

Sie können also leicht erkennen, dass innerhalb von zwölf Jahren die Staatsverschuldung von einigen EU-Mitgliedsländern exorbitant gestiegen ist. Das also wird uns von den Eurokraten als “Fortschritt” verkauft? Als das erfolgreiche EU-Modell?

6. Wissen Sie, was Sie am 11. Juli feiern können? – Den “Steuerzahltag”
Wissen Sie, wie lange in Europa die Bürger arbeiten müssen, bis sie die jährliche Steuer- und Abgabelast an den Staat abgearbeitet haben? Oder anders gesagt: ab welchem Zeitpunkt die Bürger in die eigene Tasche wirtschaften? Wahrscheinlich nicht. Deshalb habe ich Ihnen diese Fakten ebenfalls zusammengestellt.

Das sind die einzelnen “Steuerzahltage” in der EU:
1.  Zypern: 21. 03.            9.    Estland: 10. 06.      17.  Italien: 30. 06.
2.  Malta/Irland: 28. 04.   10.  Spanien: 12. 06.      18.  Rumänien:1.07.
3.  Großbrit.: 12. 05.       11.  Kroatien: 13. 06.     19.Deutschland:11.07.
4.  Bulgarien: 18. 05.      12.  Polen: 14. 06.           20.Griechenland:14.07.
5.  Luxemburg: 30. 05.   13.  Litauen: 18. 06.         21.  Ungarn: 16.07.
6.  Portugal: 6. 06.          14.  Finnl./Lettl.: 20. 06.   22.  Österreich: 25.07.
7.  Dänemark: 7. 06.       15.  Niederl.: 21. 06.        23.  Frankreich: 28.07.
8.  Slowenien: 8. 06.       16.  Schweden: 23. 06.    24.  Belgien: 6. 08.

Anhand dieser Aufstellung sehen Sie, dass Deutschland abgeschlagen im letzten Drittel liegt.

7. Mehr als sechs Monate für den Staat arbeiten …
Als Deutscher müssen Sie bis zum 11. Juli jeden Jahres für Ihre Steuern und Abgaben arbeiten! Also mehr als sechs Monate des Jahres. Hätten Sie es gewusst? Auffallend: Von den großen EU-Nationen erreichen die Briten als erstes den Steuerzahltag. Nämlich schon am 12. Mai.

Und die Zyprioten können schon ab dem 21. März in die eigene Hosentasche wirtschaften. Da arbeiten Sie als Deutscher fast vier Monate länger, um Ihre Schuld beim Finanzminister zu tilgen. Schön, dass die EU so gerecht ist. Ökonomen haben für diesen EU-Vergleich die so genannte “reale Steuerrate” errechnet. Neben der jeweiligen Einkommen- und Mehrwertsteuer wurden auch die Beiträge zur Sozialversicherung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern berücksichtigt.

Andere Steuern hingegen blieben unberücksichtigt. Dabei liegt die reale Steuerrate für Deutschland bei mehr als 52 Prozent. Dabei steigt die reale Steuerrate jedes Jahr in der EU: Seit 2010 um durchschnittlich 1,28 Prozent! Wenn der Trend also weiter so anhält, dann erreicht die reale Steuerrate im Jahr 2020 annähernd 60 Prozent. Schöne Aussichten, nicht wahr?

8. Weitere negative EU-Fakten und Daten
Doch das sind noch längst nicht alle negative Fakten. Ich kann Ihnen auch weitere nicht ersparen, wenn Sie klar sehen wollen, was Politiker Ihnen nicht auf die Nase binden oder gar verschweigen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag in der EU im Jahr 2000 noch bei 1,3 Prozent. 2014 bei gerademal 0,1 %! Das nenne ich ein unglaubliches Wirtschaftswachstum.

9. Die “Horror-Zahlen” der EU-Arbeitslosen
Die Arbeitslosenquote in der EU lag 2000 bei 8,9 %. Ende 2013 jedoch bei 10,7 %. Dies ist mit einer der höchsten Arbeitslosenquoten seit Bestehen der Europäischen Union! Besonders die Jugendarbeitslosigkeit steigt unaufhaltsam. In der gesamten EU lag sie 2013 bei 23,2 %. Im Einzelnen: In Griechenland bei 59,2 %, in Spanien bei 54,3 %, in Kroatien bei 49,2 %, in Italien bei 41,6%, in Zypern bei 40,8 % und in Portugal bei 36,3 %.

Diese verheerenden Arbeitsmarktdaten sind keinesfalls ein Indikator für einen Aufschwung der Volkswirtschaften, sondern dokumentieren nichts anderes als eine Abwärtsspirale und eine Perspektivlosigkeit. Vor allem der Jugend in der EU.

10. Die Armut kommt
Das Armutsrisiko in der EU lag Ende 2013 bei 24,8 %. Also fast jeder Vierte in der Union ist von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das betrifft rund 120 Millionen Europäer. Im Jahr 2000 lag die Quote noch bei rund 15 %! Innerhalb von gerade mal dreizehn Jahren hat die Armut also um fast 10 % zugenommen. Somit werden die Menschen in der EU jedes Jahr ärmer. Hat Ihnen das jemals ein Politiker erzählt?

11. Hunger, Krankheit, Sterblichkeit – Steigende Zahlen
Laut einem Bericht des Internationalen Roten Kreuzes müssen 43 Millionen Menschen in der EU sogar hungern. Hinzukommt, dass seit Ausbruch der Euro-Finanz- und Bankenkrise – vor allem in den Krisenländern – Krankheit und Sterblichkeit nachweisbar zugenommen haben. Ebenso die Selbstmorde. Allein in Griechenland waren es in den letzten drei Jahren 4.000.

12. Bankrott der Gesundheitssysteme
In einigen EU-Ländern ist ein Großteil der Bevölkerung sogar von der staatlichen Gesundheitsversorgung abgeschnitten, weil sie es sich nicht mehr leisten kann. In Griechenland betrifft dies zwischenzeitlich 40 Prozent der Menschen. Also bald jeder Zweite! Hier wurden seit 2008 die staatlichen Gesundheitsausgaben um 40 Prozent gesenkt.
Dafür stieg die Kindersterblichkeit um 40 Prozent und die Zahl der Totgeburten um 20 Prozent! Die Zahl neuer HIV-Infektionen verdoppelte sich. Und sogar Malariafälle treten in Hellas wieder auf.
So sterben tausende Menschen, weil sie kein Geld für Chemotherapie, notwendige Operationen oder für ein Bett im Krankenhaus haben. Von den fehlenden Medikamenten und Impfstoffen ganz zu schweigen.
All das – ein weiteres “Geschenk” der Troika, bestehend aus Vertretern der EU-Kommission, der EZB und des IWF. Ihre den Krisenländern auferlegten radikalen Sparmaßnahmen zerstören alles.

13. Was die aktuelle Politik aus Europa gemacht hat und was noch kommen wird
Die staatliche und aktuelle Konsolidierungspolitik der EU hat genau das geschafft, was eigentlich nicht sein darf; sie

  • bringt Europa noch weiter auseinander,
  • bedroht die gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt,
  • vernichtet eine europäische Identität und ein gemeinsame Volksempfinden,
  • wiegelt die einzelnen Staaten gegeneinander auf, beispielsweise die Süd(krisen)staaten (Spanien, Portugal, Griechenland, Zypern) gegen die Nordstaaten,
  • verwandelt insbesondere die Krisenländer  in ein “Hartz-IV-Europa”,
  • fördert den Sozialabbau,
  • gefährdet dadurch die Stabilität der einzelnen Länder,
  • treibt  weite Bevölkerungskreise in die Armutsfalle,
  • spaltet die Länder immer mehr in Wohlhabend und Arm,
  • zerrüttet den Arbeitsmarkt und die Arbeitsbedingungen,
  • hebelt das verfassungsmäßige Koalitionsrecht der Arbeitnehmer aus,
  • sorgt für eine flächendeckende Unterinvestition in die Ausbildung,
  • ruiniert gemeinschaftliche Solidareinrichtungen und das Gesundheitswesen,
  • liefert den Staat und damit auch die Steuerzahler immer weiter den Wirtschafts- und Finanzmächten, den Banken, aus,
  • gefährdet die Gesellschaften und die Demokratie,
  • fördert die zentralisierte EU-Bürokratie,
  • führt zu einem immer brüchiger werdenden Rechtssystem,
  • stellt es damit als Garant bürgerlicher Freiheit und Sicherheit, sowie als Schutzmacht gegen ökonomische Willkür in Frage,
  • zielt darauf ab, weniger EU-Gesamtschulden zu haben,
  • schafft mit ihrer Regulierungs- und Konsolidierungspolitik keine lebenswerte Zukunft mehr,
  • zerstört die Identität Europas,
  • schadet allen Mitgliedsländern, am meisten Deutschland.

Das ist also das Europa, die EU, das uns die Eurokraten bislang hinterlassen haben und weiter eskalieren wollen. Wirklich eine hervorragende Leistung, finden Sie nicht auch? Doch davon spricht keiner: – Weder die EU-Politiker, noch die Mainstream-Presse.

Veränderungen sind also notwendig. Die sind nicht erreichbar durch Ihre Wahlentscheidung „wie bisher“ oder gar Wahlboykott. Veränderungen sind nur erreichbar durch Ihre notwendige, alternative Wahlentscheidung. Nur sie erzeugt eine mögliche Politikänderung, auch wenn das Ergebnis noch nicht optimal sein wird und sein kann.

Ganz sicher aber ist sie das „geringere Übel“
gegenüber der bisherigen Politik seit 30 Jahren!!!

Europawahl 12

Die klassische griechische Demokratie dient heute durch Verfälschung als Beruhigungspille und Alibi für das Volk.

Es beginnt mit der Übersetzung.
Demokratie heißt nicht Volksherrschaft, sondern Dorfherrschaft. Das hat auch eine logische Bewandnis.

Der Dorfälteste wurde nicht gewählt, sondern bestimmt als der Fähigste zur Interessenvertretung des Dorfes. Kam er seiner Aufgabe nicht genügend nach, entstand Unzufriedenheit, es wurde ein anderer bestimmt. Das war in einer relativ kleinen Gruppe (Dorf) schnell erkennbar durch die herrschende Transparenz einer relativ kleinen Menschengruppe. Deshalb waren in der Dorfherrschaft auch keine Wahlen notwendig.

Mit der Entwicklung von der regionalen Demokratie (Dorf) zur nationalen Demokratie (Volk) war die entsprechende Transparenz nicht mehr aufrecht zu halten. Es wurden Wahlen eingeführt, obwohl der einzelne Wähler mangels Transparenz nicht mehr in vollem Umfang einschätzen konnte, wie der Kandidat seine Aufgaben ehrlich und gewissenhaft erfüllt hatte oder erfüllen würde. Systemdienlich bei diesem Wahlsystem war die Gauß’sche Verteilungskurve, die treffend die Wahlbefähigung eines Wahlvolkes (80% manipulierbare Masse) darstellt.

Im Medienzeitalter kann sich nun eine Regierung mittels Medien-Propaganda ein ihr genehmes Wahlvolk neu schaffen. Ich erinnere an den substanzlosen Bundestagswahlkampf 2013 (Kanzlerkette, Fahrradkette oder Alternativlosigkeit) und an die entsprechenden Wahlergebnisse.

Ich empfinde den  Aufruf des ansonsten sehr geschätzten Andreas Popp zum Wahlboykott aus drei Gründen als nicht hilfreich:
1. Trotz intensiver Suche habe ich in deutschen Gesetzen keine Mindestwahlbeteiligung gefunden, bei deren Unterschreitung eine Wahl als ungültig erklärt werden müßte.
2. Wahlboykott führt statistisch automatisch zu einer Stärkung der Etablierten, die sich ja schließlich selbst wählen. Deren gegebene Anzahl führt bei Wahlboykott automatisch zu einem höheren Wahlergebnis. Bei 1000 Wählern entsprechen 100 Etablierte gleich 10%, bei 10 000 Wählern entsprechen 100 Etablierte nur noch 1%.
3. Die Wahl alternativer Kandidaten schwächt nicht nur die Etablierten, sondern stärkt auch alternative Kandidaten. Zwar wird daraus auch noch keine Ideallösung, aber im Mindesten ein geringeres Übel, das auf gesellschaftliche Veränderung drängen kann.

Wenn auch das System inzwischen schon pervers genug geworden ist, – im Zusammenhang mit aktuell zunehmender Kriegsgefahr (Ukraine) und der unrühmlichen Rolle der EU-Technokraten dabei als „Diener“ der USA, gilt mehr als bisher der Grundsatz: „Wehret den Anfängen!